Leasing: Das sind die Vorteile

Wer sich ein Auto zulegen will, aber keinen Wert auf den Besitz des Fahrzeugs legt, für den ist das Leasing eine Variante, die eine nähere Betrachtung verdient. Nicht jeder legt Wert darauf, ein Auto zu besitzen, möchte oder muss jedoch ein Auto nutzen, sei es für den Weg zur Arbeit oder eine Familie, die viel zu beschicken hat. Und wie man Wohnraum mieten kann, wenn man kein Wohneigentum wünscht, kann man auch Fahrzeuge mieten, gemeinhin auch Leasing genannt. Gegenüber dem Kauf eines Autos bringt das Leasing Vorteile mit sich.

Feste Monatsraten bedeuten Planungssicherheit

Beim Abschluss eines Vertrages über das Leasing eines Autos vereinbart der Leasingnehmer mit dem Leasinggeber über die gesamte Laufzeit des Vertrages feste monatliche Raten. So kann der Leasingnehmer für die Dauer des Leasings mit festen Kosten planen.

Flexibilität bei den Laufzeiten

Der Leasingnehmer hat die Wahl über unterschiedlich lange Vertragsfristen. Die Laufzeit des Vertrages kann den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Man kann das gewünschte Fahrzeug nur für 12 Monate mieten, aber auch längerfristig über 48 oder 60 Monate leihen. Ebenso kann die Laufleistung des Fahrzeugs flexibel festgelegt werden. Je nachdem, ob das Auto nur privat genutzt wird oder gewerblich eingesetzt wird, kann man niedrige oder hohe Laufleistungen mit dem Leasinggeber vereinbaren.

Aktuelle Modelle

Bei kürzeren Vertragslaufzeiten ist man immer mit den aktuellsten Modellen der Hersteller unterwegs. So kann man nach Ablauf des Leasings das Auto zurückgeben und das neueste Modell mit einem neuen Vertrag mieten. Neben dem Prestige, das ein neues Auto mit sich bringt – etwa beim Lamborghini Leasing -, kommt man als Leasingnehmer in den Genuss der neuesten Technologien. Neue Automodelle sind in der Regel verbrauchsgünstiger als ältere Modelle und haben auch bessere Abgaswerte als ihre Vorgänger. Nicht zu vergessen die erhöhte Sicherheit auf der Straße, die neue Technologien mit sich bringen.

Keine aufwendigen Reparaturen

Weil Leasingfahrzeuge zumeist nach einer vergleichsweise kurzen Nutzungsdauer wieder zurückgegeben werden, sind kostspielige Reparaturen, wie man die von älteren Fahrzeugen kennt, nicht zu erwarten. Außerdem besteht die Option, den Leasingvertrag mit einem Wartungsvertrag zu verbinden, der sämtliche verschleißbedingte Kosten abdeckt.

Besondere Risiken trägt der Leasinggeber

Neben den kalkulierbaren Risiken wie Wertverlust des Fahrzeugs aufgrund von Verschleiß gibt es auch Risiken, die kaum vorhersehbar sind. Dazu zählt der Wertverlust des Autos, bedingt durch neue politische Regelungen oder geänderte rechtliche Vorschriften. Ein Beispiel wäre etwa ein Fahrverbot von dieselbetriebenen Fahrzeugen im innerstädtischen Bereich. Den daraus folgenden Wertverlust eines Dieselfahrzeugs durch solche Risiken übernimmt der Leasinggeber.

Kein schwieriger Verkauf

Wer ein neues Auto kauft, muss irgendwann ein altes Auto verkaufen. Ob man an eine Privatperson oder einen Händler verkauft, der Verkauf eines Autos bringt stets einen gewissen Aufwand mit sich und ist nicht immer einträglich. Das geleaste Auto wird dagegen einfach der Leasinggesellschaft zurückgegeben.

Steuern sparen

Nutzt man das geleaste Fahrzeug gewerblich, bringt das Leasing auch steuerliche Vorteile mit sich. So können die monatlichen Leasingraten ohne Abschlag im Rahmen der Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Ist für das Leasing des Fahrzeugs eine Sonderzahlung fällig, kann diese nach dem geltenden Steuerrecht in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden.

Ersparnis von Eigenkapital

Ein weiterer Vorteil bei gewerblicher Nutzung eines geleasten Fahrzeugs liegt darin, dass es nicht in der Bilanz des Leasingnehmers geführt wird, sondern nur in dessen Gewinn- und Verlustrechnung erscheint. So geht es nicht in den Verschuldungsgrad ein und die Eigenkapitalquote wird nicht belastet.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)