Ulrike Stehling "Der Zirbel"
geboren am
21. oktober 1962.
an einem sonntag.
in dortmund.
meine heimat.
das ruhrgebiet.
studium.
literatur.
theologie
ein wenig philosophie.
also herrlich viel gelesen.
alles nach eigenem plan.
alles nach eigenem kopf.
autodidaktin.
notizbuch & stift
immer in der tasche.
so viele ideen.
alles aufschreiben.
den blick nach rechts & links.
in den himmel & auf den boden.
sachen suchen.
material für
neue installationen.
die menschen. mutter & vater &
schwester, lehrer, freunde
& a very special one&only:
zuhause, vertrauen, liebe.
bücher. und die menschen
hinter den büchern.
Astrid Lindgren
(Pippi Langstrumpf
& Kalle Blomquist),
Else Lasker-Schüler,
Gertrude Stein,
Rainer-Maria Rilke,
Franz Kafka,
Thomas Bernhard,
Rolf Dieter Brinkmann,
Virginia Woolf ...
gedichte. sätze. worte. bilder.
worte & bilder.
die briefe Vincent van Goghs.
Joseph Beuys.
die wichtigste gestaltungslehre
als kind von meinem vater:
was bedeutete der weiße raum
auf meinen kinderzeichnungen?
absicht oder nichtbeachtung?
jede fläche, auch die nichtbearbeitete,
muß aktiv gestaltet sein.
collagen.
die dinge zusammenbringen,
die bereits da sind.
mit unterschiedlichen medien arbeiten.
kitsch & minimalismus.
puccini & modern jazz.
essen & trinken.
allein & gemeinsam.
schwelgen & fasten.
juist.
zweites zuhause.
gedichte lesen sprechen vortragen.
mehrstimmig singen.
musik.
sitzen & lesen
sitzen & denken
sitzen & schreiben
gehen.
draußen sein.gefährten sein.,
*** ..und nach wenigen ersten tagen als bloggerin wußte ich: hier ist das magazin, welches du immer machen wolltest, in der form, wie sie besser nicht sein könnte, schnell, kostenlos & einfach zu edieren, jedem interessierten zugänglich - da war er also, der zirbel.
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sagmal.de:
Ulrike, warum "Der Zirbel"?
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Ulrike Stehling:
eine zeitung herausgeben, ein magazin, das hat mir immer spaß
gemacht.
in der 5 klasse gab es zusammen mit ein paar mitschülerInnen die
"urwaldnachrichten" in einigen ausgaben. dann lange nichts. im studium
packte mich dann wieder der elan. ich las so viele spannende dinge,
die ich mitteilen und diskutieren wollte... so entstand der ur-zirbel,
die nullnummer erschien am 15. märz 1986. mit meiner alten mechanischen
schreibmaschine getippt, geklebt und fotokopiert. diese "hauspostille
mit mehreren sparten" wurde herausgegeben von "freund zirbel", einer von
verschiedenen figuren, in deren namen & gestalt ich mich ausdrücke. zur wahl des
namens zitiere ich direkt aus der damaligen nullnummer:
"unser name gab dem blatt den namen und umgekehrt. und all das nur,
weil angeblich just zu dieser jahreszeit die zirbeldrüse in unseren
köpfen auf hochtouren arbeitet
und für diverse energieströme verantwortlich zeichnet.
letztlich aber
hat allein die zweisilbigkeit zirbel mit ihrem kantigen,
unverbrauchten und erfrischenden "Z", dem spitzen, treffenden "I", dem
quirligen "R" und nicht zuletzt dem sanftmütigen "BEL" eine derartige
wortverliebtheit bei uns ausgelöst, daß sowieso nach einem ersten
zusammentreffen kein anderer name mehr denkbar gewesen wäre. und
dieses erquickende wort war sich selbst genug für eine idee und deren
realisation bis hierher."
wortverliebtheit also. schon immer.
als ich dann am 1. september 2000 ausprobieren wollte, wie man so ein
weblog baut und führt und es also einfach eingerichtet habe bei
userland, brauchte ich schnell & spontan einen namen
und da lag der zirbel sofort in der luft & auf der hand. und nach
wenigen ersten tagen als bloggerin wußte ich: hier ist das magazin,
welches du immer machen wolltest, in der form, wie sie besser nicht
sein könnte, schnell, kostenlos & einfach zu edieren, jedem
interessierten zugänglich - da war er also, der zirbel.
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sagmal.de:
Erklärst du uns bitte den Begriff "Blogger"
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Ulrike Stehling:
das ist schnell erklärt.
"weblogger", oder in der kurzform "blogger",
nennen sich die leute, die ein weblog, also so ein netz-logbuch
betreiben, füttern & beinahe täglich füllen.
die frage dahinter ist vielleicht: was ist denn nun so ein weblog?
und da gehen die meinungen weit auseinander. ursprünglich diente es
mal dazu, freunden und bekannten an zentraler stelle gute links
mitzuteilen. und das linken scheint immer noch ein wichtiges kriterium
zu sein, um ein weblog von den sog. diarys zu unterscheiden, den
digitalen tagebüchern also, die hauptsächlich persönliche gedanken
veröffentlichen.
aber auch das ist kein ehernes gesetz. beim bloggen gibt es zu meinem
allergrößten vergnügen keine regeln! jeder macht, was er will.
kleinster gemeinsamer nenner ist vielleicht dieser: viel spaß muß es
machen, sonst würde wohl niemand so viel zeit und mühe auf inhalte und
oft auch tolles design verwenden.
was ist also ein weblog?
ich nenne den zirbel meinen digitalen zettelkasten, meine private
bookmarksammlung, mein tägliches notiz- und bilderbuch... und füttere
ihn mit allem, was sich so am tag ergibt und im reallife oder im netz,
auf meinem schreibtisch oder beim spaziergang mit roberto findet:
interessante links & eigene kommentare zu den themen, die mich
interessieren natürlich (dazu weiter unten mehr), aber auch zitate aus
literarischen texten aus meinem bücherschrank, vor allem wunderbare
gedichte wunderbarer dichterInnen sind regelmäßig im zirbel zu lesen.
neben diesem charakter der privaten, persönlichen, einzelnen homepage,
die jeder blogger nach lust und laune und interesse füllt, ist
zwischen einigen blogs so eine art virtueller zirkel entstanden, eine
zwanglose runde von leuten, die sich unbekannterweise sympathisch
sind, die sich durchs bloggen (virtuell) kennen- und schätzengelernt
haben, und sich hin und wieder über ihre blogs unterhalten, manchmal,
spontan, wenn einer irgendwo einen anstoß gegeben hat, munter von blog
zu blog diskutieren, streiten, plaudern, sich versöhnen, lachen...
auch das geschieht natürlich ganz ohne regeln, dieses bloggerbloomsbury, wie ich diese lebhafte runde kluger und witziger und vor allem höchst sympathischer leute gerne nenne, existiert ja ohnehin nur virtuell, diese
blogger-gemeinschaft ist eigentlich nur eine gedachte größe -
und doch: man kümmert & sorgt sich umeinander, hört einander zu,
spendet rat und trost & konkrete hilfe ohnehin, wenn es um
problemlösung im RL (reallife) geht. m.a.w.: es gibt starke und
deutliche sympathien zu einigen ganz unterschiedlichen leuten, was man
im realen leben wahrscheinlich den beginn von freundschaft nennen
würde. was natürlich ein großes wort ist, weshalb ich es in diesem
zusammenhang noch ein wenig scheue, keine ahnung, wie weit diese
verbindungen tragen. aber sie sind eine große bereicherung des lebens.
nun, das eben gesagte ist vor allem meine persönliche sicht und meine
wertschätzung des bloggerdaseins. ganz sicher gibt es kollegInnen, die
ihr blog und das bloggerdasein an sich ganz anders sehen und ganz
andere dinge wichtig finden. wie schon gesagt: in der bloggerwelt
triumphiert die vielfalt, so bunt die welt, so viele menschen, so
viele verschiedene weblogs wird man finden.
leben & leben lassen.
wunderbar!
was sind also weblogs?
stätten der freiheit.
(zur weiteren lektüre empfehle ich übrigens das legendäre
krit-interview mit einer der
"säulen" der deutschsprachigen blogger-commuity, dem
schockwellenreiter oder jüngst den artikel von peter praschl, dem Betreiber des sofablogs: was ist
eigentlich ein weblog?
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sagmal.de:
Seit wann bist du im Netz unterwegs?
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Ulrike Stehling:
etwa seit 1997.
und richtig aktiv dann seit anfang 1998.
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sagmal.de:
Und wie kamst du zum "bloggen"?
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Ulrike Stehling:
viele wege führen auch hier zum ziel. der wunsch nach öffentlichem
gespräch, die wiedererwachte lust, eine art magazin zu machen. der
auslöser war dann dies:
beim surfen durch die weiten des netzes entdeckte ich zwei seiten, die
mir vom layout auf- und gefielen und die ich interessant fand, ohne
dass ich auf den ersten blick begriffen hätte, worum es sich hier
handelt. das waren die weblogs schockwellenreiter und webdog. ich legte bookmarks auf
meinem desktop ab, damit ich nicht vergäße, mir die seiten genauer
anzusehen. das war meine erste begegnung mit dieser eigenartigen
spezies.
kurze zeit später dann las ich im krit-journal das bereits erwähnte
interview mit dem schockwellenreiter über das bloggerdasein und das eigene weblog und es ging mir genauso,
wie der schockwellenreiter es dort für sich selbst beschreibt: so
etwas wollte ich auch! tja, gedacht, geklickt und ein bißchen am
layout geschraubt und nach kurzer zeit stand der zirbel. und da steht
er immer noch.
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sagmal.de:
Dein Untertitel lautet: "Nachrichten aus der Idylle"
Was hat das Web mit Idylle zu tun?
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Ulrike Stehling:
das web hat gar nichts mit idylle zu tun.
der untertitel erklärt sich anders:
ich wohne am stadtrand, in sehr ländlicher umgebung. aus meinem
bürofenster sehe ich den kühen beim grasen zu und die straßen, die
mich umgeben, haben so wunderbare namen wie "im alten garten" und
"bachwies" und ich brauche nur das haus zu verlassen und dem weg über
die felder und an ein paar weinbergen vorbei zu folgen und bin im
schönsten abenteuerwald mit reißendem bach und lauschigem froschteich
und der herrlichsten waldluft, die einem mit jedem atemzug die
schönheit des lebens in herz und hirn und lungen pumpt - als ich an
diesen ort zog, nachdem ich 15 jahre in einer stadt gewohnt hatte,
umgeben ausschließlich von asphalt und autos, wo ich die bäume an
einer hand abzählen konnte, wo der geruch nach frischer erde im herbst
ein seltenes wunder war, wo der nächste wald, den ich kannte, in ca.
70 km entfernung zu suchen war und man überhaupt zum gehen in der
natur erst einmal "rausfahren" mußte - als ich also von dort hierher
zog und sich mir die schönheit der landschaft und umgebung in den
ersten tagen und wochen mit aller wucht enthüllte, kam mir unentwegt
das wort "idylle" in den sinn.
"ich wohne in der idylle"!
als ich den zirbel dann einrichtete und auf die schnelle einen namen
und eine beschreibung angeben mußte, war, wie der name "zirbel"
selbst, auch der untertitel sofort da: nachrichten aus der idylle!
dass es auf der erde keine idylle gibt, ist eine andere geschichte.
der zirbel handelt genau davon.
wirklichkeit & sehnsucht.
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sagmal.de:
Sind alle Deine Links selbst entdeckt, oder hast Du geheime Quellen?
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Ulrike Stehling:
beides.
ich beziehe eine reihe von newslettern, in denen ich hin und
wieder den einen oder anderen link finde. natürlich gibt es
linksammlungen und verzeichnisse, in denen man stöbert. viele gute
links stammen aus anderen weblogs.der rest findet sich irgendwie beim
herumstreunen. leider ist dafür die zeit manchmal zu knapp.
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sagmal.de:
Leute die Tagebuch führen, versuchen ja meist ihre Gedanken geheim
zu halten. Warum veröffentlichst du Deine?
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Ulrike Stehling:
der ganz normale exhibitionismus.
außerdem glaube ich nicht, dass
leute, die tagebuch schreiben, ihre gedanken geheim halten wollen.
m.e. sucht, wer schreibt, auch wer tagebuch schreibt, vielmehr einen
besonderen gesprächspartner, dem man erzählt:
den fiktiven leser.
gertrude stein hat das
unübertroffen ausgedrückt:
ich schreibe für mich und für fremde.
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sagmal.de:
Haben Deine Logs bestimmte Richtlinien? Ansatzpunkte?
Oder schreibst du einfach, was dir einfällt?
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Ulrike Stehling:
aktuell schreibe ich immer das, was mir einfällt, was ich an dem tag
empfinde, denke, sehe, höre.
aber die beiträge lassen sich natürlich themen zuordnen, die mich
interessieren:
die kunst ganz allgemein und dort ganz besonders die literatur, die
poesie (wenn ich die freundlichen zwischenrufe der kolleginnen richtig
einschätze, gilt der zirbel inzwischen wohl als eine art anlaufstelle
für gedichte aller art, so eine art lyrik-tankstelle oder
vers-apotheke).
in der bildenden kunst gilt ein besonderes zirbel-augenmerk den comix
a la strapazin & co.
ferner sammel ich links zu interessanten lomographie-seiten. seit ich
eine
lomo besitze und benutze, bin ich dieser
kamera rettungslos verfallen und fotographiere mit nichts anderem
mehr. mit einer lomo entstehen richtige bilder! mit einer lomo kann
man malen!
immer begeistern kann ich mich an guten archiv- und verzeichnisseiten,
also alles zum thema suchen & finden. da gibt es manchmal ganz
unglaubliche schatzkisten, sorgfältigst zusammengestellte
linksammlungen zu einem thema, übersichtlich sortiert und regelmäßig
aktualisiert. solche seiten stammen entweder aus der feder oder
besser: tastatur eines universitätsinstituts oder einer bibliothek
oder, ganz einfach eines privatmenschen, der unentgeltlich und nur aus
leidenschaft fürs thema mit sorgfalt & mühe interessante links sammelt
und pflegt. das kann mich in entzücken versetzen & solche seiten
enthalte ich natürlich meinen leserInnen nicht vor.
als beispiele seien genannt:
BSZ,
das mediamonster von Janko Puls, die
powercat von Carola Enning oder die
unglaubliche literaturlinksammlung von Hartmut Schulze, mit der er erst vor kurzem bei clickfish ein
neues zuhause gefunden hat.
(auf meiner
x7-seite gibts übrigens mehr links zum thema suchen & finden.
ja und natürlich der feministische blick auf die welt. er ist so
notwendig wie eh und je. und deswegen im zirbel selbstverständlich und
deutlich gegenwärtig (wenigstens bis die emma dereinst einmal online ist *gg*).
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sagmal.de:
Was macht Ulrike Stehling, wenn sie nicht Zirbel ist?
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Ulrike Stehling:
- am rechner sitzen:
business, also x7, konzept, design &
realisierung, sitepromotion, aktualisierung & pflege von webseiten /
recherchen, webscouting & linklisten / desktop publishing &
pdf-formatierung / gestaltung aller möglichen & unmöglichen dinge /
ideen schmieden für leute, denen die ideen ausgegangen sind.
- spazieren gehen:
einmal am tag mit roberto über wald & feld & wiese & flur und am
wochenende gerne eine längere tour mit käsebrot und kaffee im wald.
und ferner und viel zu wenig:
- sitzen & lesen
- denken & schreiben
- mit den liebsten menschen zusammen essen & trinken & reden & sich
des lebens freuen
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sagmal.de:
Gibt es deiner Meinung nach eine richtige Kultur im Web?
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Ulrike Stehling:
na klar, und nicht nur eine. ich schätze besonders die kultur der
hilfsbereitschaft und freundlichkeit in mailinglisten und newsgroups
(wenn sie denn nicht zu bissig sind) oder eben in unseren
bloggerkreisen. es ist unglaublich, wie schnell und wirklich
freundlich einem begegnet wird.
oder die füllhörner kostenloser informationen und inhalte, die überall
zu entdecken sind. wo gibt es das sonst?
die unkompliziertheit zwischen den menschen dahinter, über alle
grenzen von ort und alter und rasse, klasse, gender oder was auch
immer hinweg. das ist phantastisch!
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sagmal.de:
Einen Blogger nach Lieblingslinks zu fragen, ist ja fast schon eine
Frechheit.
Nennst du uns trotzdem ein paar deiner festen Anlaufpunkte?
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Ulrike Stehling:
gerne, allerdings wild durcheinander & nur knapp kommentiert:
- suchen mit
google natürlich. das ist für
eine blogga wie essentrinkenschlafenatmen.
- alle meine lieblingsblogs!
- perlentaucher, tägliche
feuilleton-review & kulturmagazin, sehr gut gemacht.
- brandeins,
mein lieblings-printmagazin & eins der ersten mags, das seinen gesamten heftinhalt online stellt!
vorbildlich.
- ausser jeder konkurrenz: frl. zapf, eine
der phantastischsten & witzigsten künstlerinnen, die ich kenne.
- zdnet, wohlsortierte infos zum thema hard- und
software; sehr gute download-abteilung, sortiert, besprochen,
bewertet.
- internetworld, sehr aktuelles
online-magazin (vor allem in verbindung mit dem newsletter) zu allen
themen rund ums netz.
- der kritLetter aus dem hause segert:
jedesmal eine sammlung erstklassiger links! hat mir zu beginn meiner
virtuellen reisen die spannenden & schönen seiten des netzes
erschlossen.
- der ehrwürdige drweb unter federführung von
Sven Lennartz, lehrmeister der ersten stunde für den webworker zirbel,
zusammen mit dem unvergleichlichen selfhtml von Stefan Münz
- flipflopflyin. design fine.
wunderschön. witzig. intelligent.
- pianographique: das schönste
spielzeug seit erfindung des internet. für alle musikfreunde, die
immer schon einmal ihr eigenes stück sampeln wollten.
- ruhrgebietsdialekt. das ist
heimat. das ist liebe. das muß ich nicht begründen.
- paperazzi. zeitungsartikel verpaßt? hier
suchen und fündig werden.
- diestandard.at. immer umfangreicheres
online-magazin des österreichischen standard ganz & gar &
ausschließlich aus feministischer sicht!
- meine absolute lieblingsseite.
der peter-lustig-abschalt-knopf fürs internet. ab ins reallife!
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sagmal.de:
Hast Du bei meinen Fragen eine Frage vermißt?
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Ulrike Stehling:
habe ich noch nicht genug gesagt?
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sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz:
Ulrike Stehling:
"das fenster
soll offen bleiben!"
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Das Interview wurde am 21.4.2001 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de. Wir danken Ulrike Stehling für die Beantwortung unserer Fragen (und für die paar Links ).
Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen |
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