
Andreas Schmidt,
geb. 03.11.1964
Ausbildung: Büromaschinenmechaniker, Staatlich geprüfter technischer Assistent für Informatik
Seit 1989 in der EDV-Branche tätig. Während seiner Tätigkeit an der Uni Kaiserslautern kam Andreas 1990 zum ersten Mal mit dem Medium Internet in Berührung, was zu dieser Zeit noch nicht für die Allgemeinheit zugänglich war.
Andreas wohnt in der Pfalz, zusammen mit seiner Freundin und ihrem Kater.
Wenn er nicht am PC sitzt und an seinem Projekt arbeitet, liest er oder geht mit seiner Freundin aus.
Andreas ist Gründer und Betreiber der Seite
www.wissen-unserer-zeit.de
*** Von einem Suchergebniss mit 100 Resultaten bleibt am Ende eine Liste mit etwa 10 Seiten übrig.
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sagmal.de:
Andreas, Wissen unserer Zeit ist seit 30.7.2000 online. Wie kamst du dazu, dich so einem Thema zu widmen? |
Andreas Schmidt:
Die Idee zu diesem Projekt kam mir vor 2 Jahren, als sich meine Tante
(eine Lehrerin) wieder einmal bei mir beklagte, daß im Internet nur sehr
schwer schulrelevante Informationen zu finden sind.
Daraufhin fing ich an, im Internet nach Material zu recherchieren.
Im April letzten Jahres sollte die entstandene Linksammlung auf CD veröffentlicht
werden. Allerdings sprang der Verlag im letzten Moment ab, da für eine solche CD
angeblich nicht das passende Klientel vorhanden wäre. Tatsächlich agierte ein
Konkurrent im Hintergrund, der sich durch meine beabsichtigte Veröffentlichung
bedroht sah und ebenfalls mit dem Verlag kooperierte.
Heute bin ich allerdings sehr froh, daß es nicht zu der CD-Produktion
gekommen war.
Kurz danach kam ich auf die Idee, dieses Projekt als Internetseite für jeden verfügbar zu machen.
Und so ging Wissen unserer Zeit dann am 30.07.2000 online.
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sagmal.de:
Ist die Pflege einer so umfangreichen Linkliste nicht unglaublich zeitintensiv?
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Andreas Schmidt:
Der Zeitaufwand für die Arbeit an WuZ ist in der Tat sehr groß. Ich betreute WuZ in der Anfangszeit von morgens bis nachts. Da ich aber von März - Juni 2001 freiberuflich und seit Mitte November angestellt tätig bin, kann ich WuZ momentan nur an den Feierabenden bzw. ganztägig am Wochenende betreuen.
Da WuZ momentan noch keinen Ertrag abwirft, muß man ja noch anderweitig sein Geld verdienen.
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sagmal.de:
Was unterscheidet deine Seite von anderen Linklisten?
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Andreas Schmidt:
Alle meine Links werden einmal pro Monat auf Verfügbarkeit getestet. So kann ich garantieren,
daß meine Linksammlung immer auf einem aktuellen Stand ist. Bei meinen Recherchen stoße ich
immer wieder auf Listen, deren Inhalt total veraltet und nicht mehr vorhanden ist. Diesen Zustand gibt es also bei mir nicht.
Ein weiteres großes Plus ist die Einsichtnahme meiner Links mittels Vorschaugrafiken, die vergrößerbar sind. So kann man entscheiden, ob sich die Seite für den einzelnen User lohnt und man die Seite anwählen will.
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sagmal.de:
Wie triffst du die Auswahl an Seiten, die du bei Wissen unserer Zeit aufnimmst?
Hast du alle Seiten selbst besucht und bewertet, oder hattest du dabei Unterstützung?
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Andreas Schmidt:
Alle Seiten in meiner Sammlung wurden von mir selbst besucht, da ich WuZ zur Zeit noch ganz alleine betreue. Zunächst nehme ich mir ein Themengebiet vor, zu dem ich mit Hilfe von Suchmaschinen meine Recherchen durchführe. Im nächsten Schritt werden alle Seiten herausgefiltert, bei denen keine verwertbaren Titelangaben (wie z.B. Neue Seite1, Index, Homepage, etc.) vorhanden sind. Anschließend überprüfe ich, welche der Seiten überhaupt noch vorhanden sind.
Dann unterziehe ich die noch vorhandenen Links einer Qualitätsüberprüfung. Nicht jede Seite, die zu einem Thema zu finden ist, bietet auch wirklich brauchbare Informationen.
Von einem Suchergebniss mit 100 Resultaten bleibt am Ende eine Liste mit etwa 10 Seiten übrig.
Das ist sehr zeitaufwendig in Anbetracht dessen, daß nur ein Zehntel letztendlich verwendet werden kann.
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sagmal.de:
Hast du ein bestimmtes Ziel mit der Seite, das du noch erreichen willst? Wie geht es mit Wissen-unserer-zeit weiter? Sind Neuerungen geplant?
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Andreas Schmidt:
Ich habe einige Pläne, was die Zukunft von WuZ betrifft. Die Realisation hängt
aber davon ab, ob sich für mein Projekt Sponsoren finden.
Mein größtes Ziel ist, WuZ eines Tages hauptberuflich betreiben zu können. Die Notwendigkeit für ein solches Portal zeigt sich immer wieder. Fast täglich gehen Anfragen im Rahmen von "Wer weiß es" ein. Auch die vielen Mails und Linkmeldungen bestätigen mir, daß Wuz inzwischen von Bedeutung ist.
Demnächst werde ich monatlich einen oder mehrere kleinere Preise unter denjenigen Usern verlosen, die sich aktiv an Aktionen beteiligen (ab Januar soll es bzw. Usercharts geben).
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sagmal.de:
Wer ist eigentlich Andreas Schmidt und was macht er sonst so?
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Andreas Schmidt:
Geburtstag: 03.11.1964
Ausbildung: Büromaschinenmechaniker, Staatlich geprüfter technischer Assistent für Informatik
Seit 1989 in der EDV-Branche tätig. Während meiner Tätigkeit an der Uni Kaiserslautern kam ich 1990 zum ersten Mal mit dem Medium Internet in Berührung, was zu dieser Zeit noch nicht für die Allgemeinheit zugänglich war. Ich wohne in der Pfalz, zusammen mit meiner Freundin und unserem Kater. Wenn ich nicht am PC sitze und an meinem Projekt arbeite, lese ich oder gehe mit meiner Freundin aus.
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sagmal.de:
Dir bleibt wohl ausser dem Surfen für deine Seite keine Zeit mehr, privat querbeet zu surfen?
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Andreas Schmidt:
Doch, natürlich. Dabei stoße ich immer wieder auf Seiten, die ich auch für WuZ verwenden kann.
Zur Zeit surfe ich auch gezielt Seiten an, um meine Programmierkenntnisse zu erweitern und mich im Bereich Perl und PHP weiterzubilden.
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sagmal.de:
Gibt es Seiten, die du vermisst? Seiten, die du für überflüssig hältst?
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Andreas Schmidt :
Seiten, die ich vermisse ? Eigentlich keine.
Überflüssig sind für mich Seiten mit illegalen Inhalten. Sie haben im Netz wirklich nichts zu suchen.
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sagmal.de:
Ist das Internet für dich nur eine riesige Informationsquelle?
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Andreas Schmidt:
Ja. Allerdings eine Informationsquelle, die auch mit Vorsicht zu behandeln ist.
Denn nicht immer entsprechen die Informationen auch wirklich den Tatsachen.
Es ist also sehr wichtig, den Wahrheitsgehalt zu hinterfragen und den Infos
kritisch gegenüber zu stehen.
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sagmal.de:
Hast du bei meinen Fragen eine Frage vermisst?
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Andreas Schmidt:
Nein.
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sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz?
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Andreas Schmidt:
Es wäre sehr schön, wenn ich finanzielle Unterstützung von Sponsoren bekäme, damit WuZ wenigstens kostendeckend arbeiten könnte.
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Das Interview wurde am 16.12.2001 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de. Wir danken Andreas Schmidt für die Beantwortung unserer Fragen. Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen |
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