Interview mit Twister von STOP1984 vom 26.1.2003
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Unser Hauptmittel ist "Aufklärung durch Information". Mit den Webseiten bilden wir eine Anlaufstelle, von der aus man sich in die Materie einlesen kann. Viele Leute wissen nicht einmal ansatzweise, was alles zur Beschränkung von Bürgerrechten national und international geschieht. Manche können mit Begriffen wie Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung nichts anfangen und merken erst das etwas falsch läuft, wenn sie direkt oder indirekt selbst betroffen sind.

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Twister(Bettina Jodda) und Hannes Art. 5 (1) des Grundgesetzes: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.

Eine Zensur findet nicht statt.

Die Menschen hinter STOP1984 sind da eindeutig anderer Meinung.
Zum Beispiel Twister, die mit realem Namen Bettina Jodda heisst(im Bild mit Hannes) und bei STOP1984 für Presse- & Öffentlichkeitarbeit zuständig ist.

STOP1984 war und ist eine Aktion von Menschen, die eines gemeinsam haben:
Sie sind für informationelle Selbstbestimmung, für Datensicherheit und freie Meinungsäußerung - und demzufolge gegen Überwachung und Zensur...

sagmal.de:
Twister, schon der Name der Seite macht neugierig. Stop1984. Was genau wollt Ihr stoppen und warum?

Interviewter:
Als der Name "STOP1984" für die Seite "gegen Totalüberwachung" ausgewählt wurde, haben wir noch gedacht, dass George Orwells Roman "1984" so bekannt ist, dass sich Name unserer Initiative selbst erklärt. Leider ist aber scheinbar der Roman nicht mehr so bekannt und viele fragen: "Was war denn 1984 eigentlich?"

"1984" zeigt einfach eine Welt, wie wir sie nicht erleben wollen. Eine Welt, in der ein Staatsapparat die Menschen und Informationen vollständig überwacht und kontrolliert und ihnen somit jedwede Möglichkeit zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit nimmt.

Wir wollen, grob umrissen, die fortschreitenden Beschränkungen von Bürgerrechten stoppen. Diese Beschränkungen äussern sich vor allem in der Zunahme an tatsächlich durchgeführter Überwachung, in der Ausdehnung entsprechender Gesetze (z.B. TKG/TKÜV, G10-Gesetz) und in dem mangelnden Datenschutzwillen.

sagmal.de:
Welche Mittel wollt, welche könnt Ihr dafür einsetzen?

Interviewter:
Unser Hauptmittel ist "Aufklärung durch Information". Mit den Webseiten bilden wir eine Anlaufstelle, von der aus man sich in die Materie einlesen kann. Viele Leute wissen nicht einmal ansatzweise, was alles zur Beschränkung von Bürgerrechten national und international geschieht. Manche können mit Begriffen wie Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung nichts anfangen und merken erst das etwas falsch läuft, wenn sie direkt oder indirekt selbst betroffen sind. Zusätzlich versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gezielt Personen anzusprechen, bei denen sich grundsätzlich ein Interesse an unseren Anliegen vermuten läßt, das kann im privaten Bereich, bei der Presse oder sonstwo sein.

Weiterhin bieten wir durch unsere diversen Projekte jedem Gelegenheit sich einzubringen und sei es nur durch eine winzige Mitarbeit - so haben wir zur Zeit beispielsweise auch Initiativen gegen TCPA oder gegen CCTV (Videoüberwachung) begonnen.

Darüber hinaus gab es größere Aktionen wie eine Petition gegen die TKÜV oder virtuelle Unterschriftenaktionen gegen die Vorratsdatenspeicherung. Und wir stehen weiterhin im Kontakt mit anderen Gruppierungen und NGOs und wir sind Mitglied von GILC und LaFIL.

Letzendlich sind die treibenden Kräfte dahinter unsere Motivation und unsere Überzeugungen.

sagmal.de:
Wie genau kam es zu eurem Projekt und aus welchen Motiven heraus habt Ihr es gegründet?

Interviewter:
STOP1984 entstand im "Heise online" Forum, Heise ist also sozusagen unsere "virtuelle Wiege". Im Thread zur Nachricht "Informatiker zweifeln Rechtsstaatlichkeit der TKÜV an" kam man auf die Idee, außer dem "Posten im Forum" müsste doch mehr möglich sein, man müsste sich "zusammentun". So wurde dann zuerst das Forum ins Leben gerufen, später kam dann die Webseite hinzu und das neueste "Küken" ist www.STOP1984.info, die Seite mit unseren Kampagnen.

sagmal.de:
Wer steht eigentlich alles hinter Stop1984? Ich habe fast überall nur Nicknamen gefunden.

Interviewter:
STOP1984 hat eine für viele ungewohnt offene Struktur, d.h. jeder kann mitmachen. Dabei ist es egal ob er sich mit Realnamen, Pseudonym oder unter einem Nicknamen einbringt. Manche von uns kennen sich nicht einmal persönlich oder haben nicht einmal eine Ahnung, wie der andere wirklich heißt.Dennoch entwickeln sich Vertrauensverhältnisse. STOP1984 bietet die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob wir uns "outen" wollen oder nicht. Damit unterstreichen wir den von uns eingeforderten und gewährten Schutz der Privatspähre.

Zu der Frage "wer steht alles dahinter" Tja, die Antwort gestaltet sich schwierig - eben wegen der offenen Struktur. Ich denke, wir haben einen sehr aktiven Stab von ca. 20-30 Mitarbeitern. Die Anzahl derer, die auf irgendeine Weise zu STOP1984 beitragen, kann ich nicht mehr abschätzen - nicht zuletzt weil ja auch viele international bei uns mitarbeiten (z.B. eben durch Links etc). Es gibt natürlich einige, die allein schon rechtlich gesehen die Hauptverantwortung übernehmen und dadurch auch sozusagen "im Rampenlicht stehen" aber hinter STOP1984 steht wirklich ein loser Pool von Menschen weltweit (wobei wir natürlich gar nicht genug aktive Mitglieder haben können)

sagmal.de:
Was geschieht mit den Freiheiten im Web? Wo, wie und von wem werden Sie derzeit eingeschränkt?

Interviewter:
Einschränkungen finden neben den klassischen Zensurländern in der arabischen und asiatischen (und afrikanischen und ...) Welt mittlerweile in verstärktem Umfang in den USA und in Europa statt, die EU spielt hier eine nicht unerhebliche Rolle. Regierungen, Verwaltungen, Gesetzgeber und m.E. Gerichte schränken Freiheiten ein oder versuchen das zumindest. Hinzu kommen Firmen und Privatpersonen, die auf dem Gerichtsweg mittels diverser Gesetze teils abstruse Forderungen durchsetzen wollen. Neben den Klagen sind Gesetze, Verordnungen oder auch Drohungen mit Klage sowie ungerechtfertigte Beschlagnahme von Computern durch Exekutivorgane bereits gängige Methoden.

sagmal.de:
Propagiert Ihr denn die völlige Freiheit im Internet? Keine Gesetze, keine Kontrolle?

Interviewter:
Die Freiheit des einen endet, wo die des anderen anfängt. Die viel zitierte 'Goldene Regel'. Somit ist die Frage eigentlich verkehrt gestellt.
Welche Gesetze und Kontrollen sind für einen staaten- und kulturenübergreifenden Raum wie dem Internet tatsächlich realisierbar? Sollte es einmal ein solches globales Recht geben, dann müssten alle Staaten und Kulturen einiges an Zöpfen lassen, um zu einem Konsens zu kommen. Die Frage ist, wer will das wirklich? Dasselbe gilt natürlich auch für die Kontrolle, wer setzt die Standards und wie sollen die aussehen? Im Prinzip würde dabei nur ein sehr kleiner Spielraum für Reglementierungen verbleiben, es sei den, irgendjemand setzt seine Wertvorstellungen weltweit durch.

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sagmal.de:
Habt Ihr denn nichts gegen rechtsradikale und rassistische Seiten im Web?

Interviewter:
Zum einen muss klargestellt werden, dass Tolerierung einer Weltanschauung noch lange keine Zustimmung oder Unterstützung bedeutet. Auch wenn gewisse Leute das so darstellen versuchen, um ihre Sperrverfügungen zu rechtfertigen und um ihre Gegner zu diskreditieren. Andererseits kann man 1000 Leute aus 200 Nationen fragen, welche Inhalte sie nicht mehr im Netz sehen wollen und man kommt dabei auf viele verschiedene Aussagen. Würde man alles sperren, was irgendwo als anstößig gilt, bliebe vom Internet nicht viel übrig. Die Grenze sollte dort gezogen werden, wo die entsprechende Rechtsprechung gilt und in dessen Gültigkeitsbereich der Inhalt ins Netz gelangt. Natürlich unterläuft das jedes Zensurbestreben, aber man kann in Deutschland keine legalen Inhalte verbieten, nur weil sie gegen die Sharia verstossen. Welches Rechtsempfinden soll der Bürger den noch entwickeln können, wenn er keine Rechtssicherheit geniesst? Wie soll er Medienkompetenz erlangen, wenn ihm in den Medien nichts Kontroverses begegnet? Zudem trägt der Blick über den eigenen kulturellen und ideologischen Tellerrand zur Völkerverständigung und zur kritischen Auseinandersetzung bei und ist somit ein optimales Mittel gegen extremistische Tendenzen und nationalistische Bestrebungen aller Art.

sagmal.de:
Kann sich das Internet nicht selbst beschützen?

Interviewter:
Das Netz kann sich aus technischer Sicht nur insoweit schützten, wie es die einzelnen Nutzer können. Hierzu gehören verschieden Massnahmen und Techniken die einsetzbar sind. Eine Einschränkung von Kryptographieverfahren, von Forschungen im Bereich der Netzwerksicherheit oder von den Möglichkeiten Schwachstellen der Sicherheit auszuloten ist kontraproduktiv. Aber genau solche Einschränkungen sehen zum Beispiel die europäische Cybercrime Convention, das amerikanische DMCA bzw. die EU-Urheberrechtsdirektive vor. Kontraproduktiv sind auch Beschränkungen der Inhalte, wenn die Nutzer das Medium Internet mit Sachverstand, Ruecksicht und Toleranz behandeln. Inhalte extremer Art wird es immer im virtuellen Raum geben, so wie es sie, mehr oder weniger offen, auch im realen Leben gibt. Damit hat man auch gelernt umzugehen. Warum soll es nicht im Netz moeglich sein?

sagmal.de:
Lassen sich denn sowohl Datenschutz als auch innere Sicherheit miteinander verbinden? Muss es da nicht zu Konfrontationen kommen?

Interviewter:
Man kann durchaus feststellen, das es hier zwei Fronten gibt, die ihre jeweiligen Ziele verfolgen. Dies muss auch im Sinne einer ausgewogenen Entscheidungsfindung so sein. Aber man sollte dabei den Hintergrund nicht aus den Augen verlieren. Die innere Sicherheit ist letzten Endes nichts anderes als die Sicherheit des Einzelnen. Ist letzteres nicht gegeben, dann ist auch die innere Sicherheit bedroht. Datenschutz ist in erster Linie Bürgerschutz und der so respektierte Bürger ist nun mal für die innere Sicherheit, eines freiheitlichen-demokratischen Staates, keine Gefahr.

sagmal.de:
Muss der Begriff Datenschutz in Anbetracht der derzeitigen Verhältnisse im Web neu definiert werden? Oder ist er noch zeitgerecht?

Interviewter:
Er muss neu definiert und vor allem gestärkt werden. Dies erkennt man bereits daran, das Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung noch keinen Eingang ins Grundgesetz gefunden haben. Zwar fordert das Datenschutzgesetz die Datensparsamkeit, aber nur allzu oft wird diese mit fadenscheinigen Begründungen von privaten und öffentlichen Stellen ausgehebelt. Auch die Rechtsunsicherheiten, die sich durch denkwürdige Entscheidungen von Gerichten und Prüfstellen ergeben, beweisen einen dringenden Nachholbedarf zum Schutze der Internetnutzer und -anbieter. Insbesondere auch in Hinblick auf internationales Recht.

sagmal.de:
Ich habe gelesen, Ihr seid besonders gegen Vorratsdatenspeicherung. Was muss man denn darunter verstehen?

STOP ohne uns! Interviewter:
Die sogenannte Vorratsdatenspeicherung bedeutet nichts anderes, als dass alle verfügbaren Daten auf unbestimmte Zeit gespeichert werden, um diese zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt zur Verfolgung von Individuen (z.B. Straftätern) wieder heranzuziehen. In erster Linie sind dies Verbindungsdaten und/oder Inhalte von elektr. Kommunikation, in der Folge aber auch andere Kommunikationsformen.
Europol-Wunschliste

Wie heißt es so schön, Wissen ist Macht. Hier wird ein Machtinstrument unter dem Deckmantel der Verbrechensbekämpfung hochgezogen, das in der Geschichte der Menschheit einmalig ist.
Der entsprechende EU Vorstoß in dieser Richtung ist nicht so extrem, aber er schreibt die Vorratsdatenspeicherung für 12-24 Monate vor und enthält Koordinierungsempfehlungen für die internationale Strafverfolgung. Der schwerwiegende Einwand seitens des Datenschutzes ist, dass im Gegensatz zur gängigen Praxis kein Anfangsverdacht und keine richterliche Entscheidung zur Durchführung dieser stillen Überwachungsmassnahme notwendig ist. Zu gut deutsch: Jeder ist verdächtig und kann durch eigentlich harmlose Kontakte ins Visier der Fahnder gelangen, die sich dadurch ein Ausheben ganzer Verbrecherringe erhoffen.

Die Unschuldsvermutung, wesentlicher Bestandteil westlicher Rechtssprechung, wird regelrecht auf den Kopf gestellt.

sagmal.de:
Und wie verhalten sich die Politiker? Internet ist ja erfahrungsgemäss nicht ihr Terrain, oder?
Wissen die überhaupt, wovon sie reden?

Interviewter:
Das Internet und alles, was damit verbunden ist, stellt für viele Politiker Neuland dar, sie suchen dann Parallelen, wo keine sind. So wird von vielen beispielsweise das Internet mit dem Fernsehen gleichgesetzt. Für sie ist eine Webseite eine Sendung, die ausgestrahlt wird sobald man den Computer anschaltet. Aber dass man diese Inhalte eben aufrufen muss, also diesen speziellen Sender erst finden muss (sozusagen), ist vielen nicht klar. Daraus resultieren natürlich Missverständnisse. Und dann stellt das Internet natürlich auch eine Gefahr für bestehende Machtstrukturen dar - der Informationsfluss kann nicht mehr so kontrolliert werden wie bisher. So reagieren die Politiker dann auch auf unterschiedlichste Weise darauf. Aber wenn man beispielsweise die Entwicklung der Überwachung in Europa ansieht, so muss man zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass die meisten Politiker das Internet mit all seinen Möglichkeiten eher als Bedrohung ansehen, die sie so schnell wie möglich kontrollieren wollen.

sagmal.de:
Wie wird es mit Stop1984 weitergehen?

Interviewter:
Es steht einiges an in nächster Zeit. Neben der neuen Aktion "Kameras in Deutschland", die wir gerade auf der klar stop1984.info begonnen haben, werden wir die Vorratsdatenspeicherung wieder aufgreifen, uns weiterhin mit TCPA auseinander setzen und dann gibt es noch die "Start84"-Kampagne, die in Kürze beginnt. Aber über die verraten wir noch nicht so viel. ;-)

sagmal.de:
Wie stehst du grundsätzlich zum Web?

Interviewter:
Hm, ich glaube, die Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Was ist "das Web"? Nur das WWW? Oder auch Usenet? Oder IRC? "Das Netz" ist für mich einfach eine Möglichkeit zu kommunizieren - die kommerziellen Möglichkeiten haben für mich eher untergeordnete Bedeutung, obwohl sie von vielen als die "Hauptsache des Webs" angesehen werden.

sagmal.de:
Gibt es eine Seite, die Dir besonders am Herzen liegt?

Interviewter:
Ganz klar Heise und Telepolis, immerhin ist Heise ja sozusagen unsere virtuelle Geburtsstätte. Und Telepolis ist für mich die erste Anlaufstelle für kritische News und Meinungen. Für mich ein "Juwel des Netzes", wenn ich das mal so blumig ausdrücken darf.

sagmal.de:
Hast Du bei meinen Fragen eine Frage vermisst?

Interviewter:
Ich hab mich gewundert, dass Du nicht das Thema "Holger Voss" (Satire im Netz) angesprochen hast, das vor kurzem durch die Medien ging.

sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz?

Interviewter:
Zuerst wollte ich jetzt irgendwelche Zitate bringen, aber ich glaube, die meisten kennt man schon. :-)
Insofern einfach nur: Viele trauen sich immer noch nicht, sich einfach bei uns zu melden, wenn sie mitmachen wollen oder sie haben Sorge, dass ihr Engagement zu Repressalien führen kann. Aber wer seine Freiheit dadurch zu erhalten versucht, dass er sich einen Maulkorb verpassen lässt, der hat sie längst verloren. Wir wünschen uns jedenfalls mehr Menschen, die mitmachen und die sich engagieren - - schließlich geht es bei uns um Themen, die jeden betreffen.

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Das Interview wurde am 26.1.2003 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de.
Wir danken Twister für die Beantwortung unserer Fragen.
Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen

 

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