Mona Ketterer.
1982 in Karlsruhe geboren, 1997 hatte ich meine erste Website
online, 2001 mein Abitur. Im Sommer 2001 Praktikum in einer Internetfirma absolviert und mir dabei alles Mögliche an Wissen angeeignet, um das Sheep Cafe zu erweitern. Im
Herbst 2001 Informatikstudium, nach 2 Semestern hatte ich genug davon und bin nach Darmstadt
gezogen, um Architektur zu studieren. Seit Anfang 2002 selbstständig als Programmiererin, Anfang 2003 auch mit dem Sheep Cafe als Geschäftsmodell. Nach 2 Semestern Architektur an der TU
Darmstadt hatte ich wieder das Gefühl, nicht das Richtige zu tun und
bin zurück nach Karlsruhe, dort studiere ich nun seit Herbst 2003
Wirtschaftsinformatik und arbeite bei www.krumedia.com.
Da bleibt wenig Zeit, wenn doch mal welche ist, laufe ich gern, um mal
auf andere Gedanken zu kommen, lese viel, und wenn dann abends alle
Schafe versorgt sind, gehe ich gemütlich einen Cocktail schlürfen.
Mona ist Inhaberin von www.sheepcafe.de
Sagmal.de:
Mona, warum gerade Schafe?
Mona Ketterer:
Das hat sich mehr oder minder zufällig ergeben - ich hatte in der
Schule angefangen, Comictiere zu zeichnen, wenn mir langweilig war,
dabei waren alle möglichen Tiere entstanden, Giraffen, Rentiere,
Katzen, Hunde, und natürlich auch Schafe. Die Schafe sahen dann einfach
am Besten aus, so dass ich auch dabei geblieben bin, und mit der Zeit
habe ich die echten Wollbündel dann eben auch immer knuffiger gefunden.
Einfach zu niedlich, wie die Wollbündel dastehen, sich um nichts
kümmern und nur ab und zu mal mit den Ohren schlackern.
Sagmal.de: Wie kam es zu der Seite?
Mona Ketterer:
Das war 1997, ich hatte gerade frisch meinen Internetanschluß, ein
(damals noch wenig taugliches) Grafiktablett zum Zeichnen am Computer,
mir ein paar HTML-Kenntnisse angeeignet und einige Schafzeichnungen.
Unschwer nachzuvollziehen, worauf das hinauslaufen musste...
Sagmal.de: Wenn du ein Schaf wärst, welches wärst du?
Mona Ketterer:
Wenn ich eins der Schafe im Sheep Cafe wäre, dann bestimmt das
Putzsheep, denn putzen mögen wir beide gar nicht. Ansonsten wäre ich
auf jeden Fall ein kleines, flauschiges Schaf, das sich zum Grasen
immer zu einem anderen Schaf gesellt und die neuesten
Grasgrünheitsko- effizientenentwicklungen diskutiert.
Sagmal.de: Wie wird es mit Sheepcafe weitergehen?
Mona Ketterer:
Das Sheep Cafe soll natürlich in Zukunft noch mehr bieten, ich arbeite
an einem schafigen Forum, weiteren Schaffeatures, mehr
Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Schaffreunden, die Produktpalette
wird erweitert werden und natürlich sollen noch viel mehr Schafe
hinzukommen, denn das gemeine Sheep Cafe Schaf hat einen unglaublichen
Geltungsdrang und mag überall mit seiner große Knubbelnase
reinschnuppern. Wahrscheinlich werde ich bald auch noch weitere Helfer
hinzunehmen, damit das Sheep Cafe dem wachsenden Besucherstrom und den
neuen Aufgaben gerecht werden kann, denn mit meinem Studium und der
Website bin ich zur Zeit an meiner Auslastungsgrenze, mal sehen, was
sich ergibt.
Sagmal.de: Was ist das Internet für dich? Arbeitsplatz? Spielwiese? Mehr?
Mona Ketterer:
Beides und mehr. Zuallererst natürlich die Weide für die ganzen Schafe,
und damit die Möglichkeit, etwas aufzubauen, was mir ohne Internet wohl
nie möglich gewesen wäre. Aber auch Informationsquelle, Unterhaltung,
Kommunikation, auf jeden Fall eine große Herausforderung, ich
interessiere mich immer brennend für neue Entwicklungen rund um das
Internet, sei es technischer oder inhaltlicher Art, und natürlich ist
es auch mein Arbeitsplatz, beruflich entwickle ich hauptsächlich
Internet- und Intranetanwendungen.
Sagmal.de: Wo im Web findet man dich, wenn du mal nicht auf deiner Seite
unterwegs bist?
Mona Ketterer:
Nachrichten im Web lese ich jeden Tag, nämlich den Spiegel Online und El Mundo, das aber mehr, um mein Spanisch aufzufrischen. Täglich muss auch ein Besuch sein
bei Nichtlustig, wegen der klasse Cartoons - die mit den Lemmingen sind die Besten! - und bei der TAZ, genauer, Tom Touché, denn die Comics mit der alten Oma bei der Post erinnern mich immer wieder daran, was ich bei meiner Post hier jedesmal miterleben muss... Natürlich schaue ich immer mal wieder bei den anderen Schafseiten im Web vorbei, dem Schafplanet zum Beispiel, und, meine absolute Lieblingsseite zur Zeit, www.parapluesch.de, einer "Anstalt für
misshandelte Kuscheltiere", natürlich gibt es auch ein armes kleines
traumatisiertes Plüschschaf, dass es zu therapieren gilt.
Sagmal.de: Deine Mailadresse für Rückfragen unserer Leser?
Mona Ketterer:
Das Mailbetreuerschaf und ich freuen uns immer über eMails unter
mona@sheepcafe.de
Sagmal.de: Du hast das letzte Wort.
Mona Ketterer: Das ist aber nett, wenn das nur immer so wäre, hehe. Die Schafe blöken
mir immer nur dazwischen, und sobald sie ihr Grasbüschel haben, kann
ich gleich Selbstgespräche führen, aber ich kann ja nicht böse sein,
wenn sie so dastehen und mich mit ihren großen Augen angucken und ihr
flauschigstes Fell angezogen haben und noch mehr Grünzeug haben
möchten. Ich hab's mir ja so ausgesucht, und ich mag sie ja wirklich.
Ich höre es schon wieder blöken, also, vielleicht schaut ihr ja mal bei
den Schafen vorbei im Sheep Cafe und lenkt die Wollbündel eine Weile
ab. Aber sagt ihnen nicht, dass ich das hier geschrieben hab, ja? OK?
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