ÿþ<!doctype html public "-//W3C//DTD HTML 4.0 //EN"> <html> <head> <title>sagmal.de</title> <META NAME="author" CONTENT="Robert Herbig Compuexe deSign"> <META NAME="publisher" CONTENT="Robert Herbig Compuexe deSign"> <META NAME="copyright" CONTENT="Robert Herbig Compuexe deSign"> <META NAME="keywords" CONTENT="Interview,Interviews mit Machern des WWW, zum Beispiel Nicole Luck,Stefan M&uuml;nz,SELFHTML,Team Advograf,Ralph Segert, Krit,KLe,Uschi Hering,Freedom for Links,Stefan Karzauninkat,Sven Lennartz,M&auml;nnerseiten, Sebastian Turner,Maxi Biewer, Robert Tretel,Bodo Bach, Irfan Skiljan, Irfanview,Der Zirbel,Bravo.de, webmiles.de,Tomorrow.de,Guido Westerwelle.Die W-Akten,Lycos.de,Crazyclick.de,Yara Wortmann,Kn@rr Familie,"> <META NAME="description" CONTENT="das internet ist ein relativ junges medium... es ver&auml;ndert sich mit jedem besuch... denn bei jedem dieser besuche hinterlassen wir spuren... manche weniger...... manche mehr "> <META NAME="page-topic" CONTENT="Kultur"> <META NAME="page-type" CONTENT="Bericht Reportage"> <META NAME="audience" CONTENT="Alle"> <META NAME="robots" CONTENT="INDEX,FOLLOW"> <style> p, td, th { color: #000000; font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; font-style: normal; } td.td1 { color: #000000; font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; font-style: normal; } a.a1:link {font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; color: #3686b6; text-decoration: none; } a.a1:visited {font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; color: #3686b6; text-decoration: none; } a.a1:hover {font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; color: #3686b6; text-decoration: underline; } a.a2:link {font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; color: #3686b6; text-decoration: none; } a.a2:visited {font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; color: #3686b6; text-decoration: none; } a.a2:hover {font-family: arial,helvetica; font-size: 13px; color: #3686b6; text-decoration: underline; } body { margin:5px; } /* 5px oben */ </style> </head> <body text="#000000" bgcolor="#FFFFFF" link="#FF0000" alink="#FF0000" vlink="#FF0000"> <div align="center"> <table width="740" bgcolor="#ffffff" style="border : 1px solid #40505F" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tr> <td align="center" valign="top"><span style="font-family: arial; color: #000000; font-size: 13px">Interview mit Rolfdieter Schiedrum vom 24.5.2002</span> </td> </tr> </table> <table width="740" border="0"> <tr> <td align="left" valign="top"><img src="leer.gif" width="180" height="1" alt=""> <!-- Zur Person - BEGINN --><div align="center"> <img src="rds/sign.gif" border="0" style="margin-right:12px; margin-bottom:8px;" width="81" height="99" alt="Rolfdieter Schiedrum"> <p> ***<br><b> Vielen Web-Designern ist nicht klar, dass das Erscheinungsbild einer Website nicht nur durch das K&ouml;nnen des Webworkers gepr&auml;gt ist. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel mit k&uuml;nstlerischen F&auml;higkeiten n&ouml;tig, damit sich eine Domain aus der Masse heraushebt. Web- und Artdesign sind eine nicht zu trennende Teamarbeit  erst das Duett von Techniker und K&uuml;nstler erzeugt die Kraft, im ernsthaften Internet zu bestehen. </b></div> <p><div align="left"><b>Rolfdieter Schiedrum</b><p></div> <div align="center">***</div> <!-- Zur Person - ENDE --> </td> <td valign="top" width="6"><img src="linien.gif" width="6" height="518" alt=""></td> <td valign="top" align="left"><img src="leer.gif" width="490" height="1" alt=""> <!-- Komplettes Interview - BEGINN --> <table width="99%" bgcolor="#FFFFFF" style="border:1px solid black" cellspacing="15px" cellpadding="5"> <tr> <td valign="top"><img src="rds/schiedrum1.jpg" alt="Rolfdieter Schiedrum" style="margin-left:10px; margin-bottom:8px;" width="157" height="213" border="0" align="right"> <b>Rolfdieter Schiedrum</b> <br>Nach eigenem Bekunden  in den drei&szlig;iger Jahren im Rheinland geboren. Heute lebt der vitale 73-er an der Seite seiner Frau Elfi, die ihm  erste Kritikerin und beste Inspiration f&uuml;r seine Arbeit ist, in Bad Kreuznach. <br>- Als v&auml;terlicher Stammhalter sollte er Jurist werden, setzte aber mit und durch sein Talent seinen beruflichen Werdegang durch. <br>- Dem Abschluss als Grafiker an der Mainzer Kunstschule folgte der Einsteig als  Entwerfer f&uuml;r Industrie Produkte. <br>- Mit der Zeit entwickelte er sich &uuml;ber den Form- zum Objektgestalter. Schlie&szlig;lich wurde er ein Designer genannt. <p><img src="rds/gironhead.jpg" style="margin-right:5px; margin-bottom:4px;" width="124" height="181" align="left" alt="">- 1955  entdeckten ihn die ersten weitsichtigen Unternehmer, denen bald die  Gro&szlig;en der Branche wie Buderus, Juno, Senking und die Deutsche Lufthansa folgten. <br>-Trotzdem (oder gerade) bezeichnet er auch die so genannten kleineren Unternehmen als seine Entdecker. Ihre Entwicklung war eine wechselseitige Beziehung zu seiner eigenen. <br>- Tat sich im  kreativen Alter noch die M&uuml;hen von PC und Internet an und hat dazu eine ganz eigene Meinung. <br clear="all"> <table style="border : 5px solid #FF0000" cellspacing="5" cellpadding="3"> <tr> <td align="left" valign="top">Wie mir ein Freund von Rolfdieter Schiedrum per Mail mitteilte, ist Rolfdieter in der letzten Woche im Krankenhaus bei Bad-Kreuznach im Alter von 81 Jahren verstorben. Sein Freund schrieb mir, Rolfdieter sei immer sehr stolz auf dieses Interview gewesen und habe gerne darauf hingewiesen. Darum haben wir uns entschlossen, das Interview stehen zu lassen und nur die jetzt ins Leere gehenden Links zu entfernen. <br>Wir denken, dass sei in Rolfdieters Sinn gewesen.<br> Robert Herbig, 23.8.2011</td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <p> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Rolfdieter, Deine <b>Homepage</b> beginnt mit dem Hinweis auf "Creative Ideen". Was hat Kreativit&auml;t in Deinem Leben bisher bewirkt? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Es mag ja auf meiner Homepage etwas wie ein billiger Slogan klingen, aber so war es nicht: Beim Aufbau der Site im Jahr 1999 war ein ganzes Team zusammen. Bei der Abschlussbesprechung wurde ich gefragt welchen erl&auml;uternden Oberbegriff die Page tragen soll und binnen einer Minute waren wir uns einig. So erhielt sie diese Art  Stempel . Um aber zum Ausgangspunkt der Frage zur&uuml;ckzukommen: Mein Leben ist Kreativit&auml;t. Das begann mit meiner blo&szlig;en Existenz und hat sich durch mein ganzes Leben bis hin zu meiner Freude am Dasein fortgesetzt. Wer das Leben liebt, sieht die Welt mit ganz anderen, eben kreativen Augen an. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Im Zusammenhang mit der vorigen Frage: Welche Auswirkungen hat Kreativit&auml;t in positiver und negativer Hinsicht f&uuml;r Dich gehabt? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Wei&szlig;t Du, das hatte f&uuml;r mich eigentlich nie eine gravierende Bedeutung. Sicher hat alles eine Kehrseite. Leicht wird man als Einzelg&auml;nger eingestuft - was zu Neid oder Anerkennung f&uuml;hrt. Man muss mit beidem, positiven und negativen Erfahrungen, umgehen k&ouml;nnen& <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Apropos Leben - Du lebst schon ganz sch&ouml;n lange, oder? ;-) Was bedeutet Dir Leben? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>In allererster Linie bedeutet Leben f&uuml;r mich Erleben. Ich erlebe das Geschehen, bewundere den Alltag wie auch die so genannten Highlights. Beides gibt mir zu denken und zu bedenken. F&uuml;r mich ist Alter kein Privileg. Ich suche die Diskussion, bemerke dabei erstaunt - wie ich auf Vorurteile sto&szlig;e. Kehre ich den Spie&szlig; um, kommen viele zur Sachlichkeit zur&uuml;ck. Au&szlig;erdem ist das Leben jenseits der 70 doch l&auml;ngst noch nicht zu Ende, oder? <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Du bezeichnest Dich als Industrial Designer& <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>In Deiner Frage steckt ein Missverst&auml;ndnis: Nicht ich, sondern die Gesellschaft hat diesen Begriff an diese T&auml;tigkeit geheftet. Ein "Industrie Produktgestalter" klingt wohl zu deutlich oder zu Deutsch um sich durchzusetzen. So habe ich den amerikanischen Begriff "industrial Designer" aufgegriffen, er ist mir noch der ehrlichste. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>& und die Leistung, die dahinter steckt? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Leisten? Nun, er wird (muss) sich in den Markt des Klienten einarbeiten. Er wird den hier m&ouml;glichen Spielraum erkennen und, streng an der Zielgruppe ausgerichtet, das Suggestive der Erscheinungsform erh&ouml;hen. Er zeigt seine Entw&uuml;rfe, von Hand gefertigt; mit den m&ouml;glichen Varianten, vom Rechner eingearbeitet und dem "warum so und nicht anders" - verbal vorgetragen. Konnte er &uuml;berzeugen, Hellseher ist ja schlie&szlig;lich keiner, beginnt die Teamarbeit mit dem Konstrukteur und der Fertigung, bis hin zu den Belangen der Werbeabteilung. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Nochmals erg&auml;nzend: & und der Erfolg? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>F&uuml;gt sich das Produkt auf dem Markt als Schrittmacher ein, gibt sich die Buchhaltung strahlend. Denn sie ist der Ma&szlig;stab f&uuml;r die Qualit&auml;t der Gestaltung und nicht eine Jury, die Auszeichnungen verleiht... Der "Designer" geht im "Werksentwurf" unter, es ist ein Team, dass das Projekt realisiert. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Sind dabei die wirklich Guten immer die Anerkanntesten? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Bitte lass mich diese Frage andersherum gestellt sehen: Die Anerkanntesten sind nicht immer die Besten. Das hei&szlig;t: Die Impulstr&auml;ger einer zutreffenden Gestaltung werden gerne bei Produzenten weiter empfohlen. Damit meine ich nicht den Wettbewerb, f&uuml;r den "auch" zu arbeiten eben diejenigen sich kaum bereit erkl&auml;ren werden. Das ist die eine Anerkennung. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>& und die andere? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Das ist die, die sich manch einer selbst gibt: Durch Presse und TV-Auftritte sich einem Publikum bekannt machen - dabei darauf bedacht, ihr Honorar in schwindelnde H&ouml;hen zu bringen. So beantwortet sich diese Frage nach dem Motiv zum &ouml;ffentlichen Auftritt. Gerne lasse ich hier die durch Juroren ausgezeichneten Objekte einmal unerw&auml;hnt. Unter welchem Aspekt manche Wahl zum "Design des Jahres" erfolgt, ist eine weitere Sache, die ich einmal ganz au&szlig;en vor lassen will. <p></td> </tr> </table> <p> <a href="index1.htm"><img src="zurueck.gif" width="28" height="26" border="0" alt="Zur&uuml;ck zur &Uuml;bersicht"></a> <img src="leer.gif" width="15" border="0" alt=""> <a href="http://www.sagmal.de/index1.htm"> <img src="interv.gif" width="75" height="15" border="0" alt="Zur &Uuml;bersicht Interviews"></a> <img src="leer.gif" width="15" border="0" alt=""> <a href="#top"> <img src="oben.gif" width="26" height="28" border="0" alt="Nach oben"></a> <p> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Wo setzt Deine Kritik am heutigen Industrie-Design an? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Das ist eine problematische Frage, die Risiken des Missverst&auml;ndnisses im Detail einschlie&szlig;t. Lasse es mich mal so erkl&auml;ren: Ich bezeichne diese  Kritik als "Besorgnis". Allem voran l&auml;uft die fast "unbedarfte" Einstellung einer Unternehmensleitung zum Begriff "Design". Da wird mitunter  en bloc ein ganzes Paket einfach an eine Agentur vergeben und unter Punkt 17.0.1& ist dann auch noch irgendwo die Produktgestaltung erw&auml;hnt. Zum anderen wird diese Bagatellisierung bis in die Ausbildung getragen. Design bleibt aber ein Studienzweig f&uuml;r zeichnerisch begabte Menschen, die ihre Ideen darstellen und darlegen k&ouml;nnen. Um es aber einer breiteren Studentenschicht zu erm&ouml;glichen, stellt man den PC als Br&uuml;cke bei den minderbegabten in den Mittelpunkt. Was dabei geschieht, sehen wir alle. Und es schmerzt mich. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Ist das nicht ein wenig vereinfacht, zu sagen, dass der PC nur den minderbegabten Studenten hilft? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Das sagte und sage ich nicht, sondern ich stelle an manchen Ergebnissen fest: Sie erhalten einen Scheinwert (Eyewash)! Einen "Aha!"-Effekt, der ihnen durch die Schablonen der Programme an die Hand gegeben ist, ja, in denen sie fast ertrinken. Ein Ergebnis also, das nicht &uuml;berzeugt sondern eher ein modifiziertes Muster eines PC-Programms ist! <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Du arbeitest doch aber auch mit dem PC, wie man sehen kann. <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Was mich und meine Beziehung zum PC betrifft, l&auml;sst sich das vielleicht am Besten so beschreiben: Als ich vor Jahren versuchte, mir die Struktur eines Rechners zu Hilfe zu nehmen, kam ich angesichts der zu Arbeitsfl&auml;chen angewachsenen Programme schnell ins Gr&uuml;beln: Es hatte den Anschein, ein PC k&ouml;nne, wenn gut konfiguriert, wie ein vermenschlichtes Wesen arbeiten. Vor dieser Utopie begann ich mich in acht zu nehmen und ich blieb auf der Hut vor ihm. Wenn man so will, begann ein Kampf zwischen ihm und mir, der fast 2 Jahre dauerte - und er gab auf der Boss zu sein. Heute ist er mein williger Erf&uuml;llungsgehilfe...Und: Ich sehe auf IHN herab! Er ist und bleibt ein Werkzeug, dessen Handhabung in den technischen Bereich geh&ouml;rt. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Dann erkl&auml;re mir trotzdem, warum sich ein "Senior" wie Du noch die M&uuml;hen des Internets antut? Soll auch hei&szlig;en: Was treibt einen wie Dich? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Ganz einfach, mein Interesse auch an diesem Medium und an seiner Technik &uuml;berhaupt. Das Internet stellt sogar die Entwicklung des Fernsehens in den Schatten und ist eine der faszinierendsten Entwicklungen unserer Zeit. Es &ouml;ffnet dem Einzelnen die M&ouml;glichkeit, auf einem Bildschirm mitzuspielen, dabei zu sein... kurz, mitzumischen. Sicher, da treiben ein paar Stilbl&uuml;ten bis ins Extreme herum. Aber es wird sich nach einigen Strukturreformen einpendeln in verschiedene Gruppen: Ernstgenommene Zielgruppen bis hin zu den Spielwiesen der privaten Webmaster. Dann kann und wird es echt aufbl&uuml;hen, &ouml;ffne mal als Beispiel die Site cmart.design.ru, da erlebst Du einen Vorgeschmack. Sicher schon fast ein zu viel des Guten... aber die Benutzer wachsen mit! <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Mir ist auch Deine <b>6xM&uuml;ll-Seite</b> aufgefallen. Dort gibst Du Dich sehr komplex und trotzdem auch  en detail zu erkennen. Warum ist das nicht der eigentliche Inhalt Deiner Homepage rds-design? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"><img src="rds/muell.gif" style="margin-right:15px; margin-bottom:12px;" width="148" height="63" border="0" alt="" align="left"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Ganz einfach, ich zeichne und schreibe auch gern. Aber ich war anfangs nicht bereit, den teils schizophrenen Dialekten der Programme zu folgen. Der verschiedenen Ausdr&uuml;cke, je nach Softwarehersteller wollte ich nicht interpretieren und anwenden. Also war ich auf die Zuarbeit von versierten Webworker angewiesen. Es war die gewohnte Teamarbeit - ich  f&uuml;tterte sie mit meinem Layout und den Bildern und sie setzten alles webtechnisch um. Es gab viele Diskussionen und, zugegeben, vieles wurde nur wegen meiner Beharrlichkeit realisiert. Das war 1999. Im vergangenen Jahr begann ich den Namen "M&uuml;ll?" zu durchdenken. Durch die Art und Weise der Struktur von Suchmaschinen eines besseren belehrt, baute ich mir selbst eine "Vorseite" zum M&uuml;ll. Eher st&uuml;mperhaft zielstrebig zimmerte ich sie mir zurecht. Sie ist mir heute ein Wahrzeichen f&uuml;r den Titel eines Web-Designers und bewies mir: Wenn dem K&uuml;nstler der Webprogrammierer fehlt - so ergeht es dem Pagebauer umgekehrt genauso - wenn ihm der K&uuml;nstler fehlt. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Was muss man verstehen, wenn man Dich &uuml;ber Deine Website hinaus "erkennen" will? Vom Humor einmal abgesehen... <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Ich wei&szlig; es nicht. <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Glaube ich Dir zwar nicht ganz, aber: Nochmal zu 6xm&uuml;ll: Was endet aus Deiner Sicht auf dem M&uuml;llhaufen der (virtuellen) Geschichte? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Die putzigen kleinen Zelte einzelner Familienpages. Erdr&uuml;ckt von den stattlichen Villen der Upperclass Sites& <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Gibt es Dinge im Leben und im Internet, die Du nicht verstehst, aber vielleicht als K&uuml;nstler angehst? Ich verweise auf Deine Zeichnungen... <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Da gibt es nichts was ich nicht verstehen kann. Gerade die von Dir angesprochenen Skizzen am Rande - sie weisen doch darauf hin: Verarbeitete &uuml;ber Jahre hinweg Eindr&uuml;cke. Da sind die Dinge des Internet nur ein P&uuml;nktchen im Mosaik des Verstehens. Sicherlich haben die Chat-Rooms einigen Anteil am zu "bew&auml;ltigenden Eindruck". <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Fehlt Dir eine Frage in diesem Interview? <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"><img src="rds/portrait.jpg" style="margin-left:10px; margin-right:30px; margin-bottom:8px;" align="right" width="143" height="151" alt=""> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Ja, die, woher ich stets neue Ideen hole, ohne mich totzulaufen, mich zu wiederholen und stilistisch einseitig zu werden. Diese Frage stellen mir viele, Du aber nicht. <br>Wei&szlig;t Du die Antwort schon im Voraus? <br>Ich jedenfalls habe bis heute keine Antwort darauf! <p></td> </tr> </table> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>sagmal.de:</b> <br>Wer Dich erlebt hat, braucht diese Frage nicht zu stellen. Du beantwortest sie ungefragt mit tausend Gesten, Zwischens&auml;tzen und einem Blitzen in Deinen Augen. Also: Der  Angeklagte hat das letzte Wort in Sachen Internet... <p></td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"> <b>Rolfdieter Schiedrum:</b> <br>Es ist ein wundervoller Treffpunkt f&uuml;r alles Lebendige. Sorgen machen mir nur die Programme der Multis mit ihren vernetzten Standleitungen... die den kleinen Sachbearbeiter zum gutgl&auml;ubigen Erf&uuml;llungsgehilfen degradieren, der mit seiner Unterschrift den Dingen Wirksamkeit verleiht. Der Programmierer, der Konstrukteur aber verblasst in der Anonymit&auml;t des Teams. <p></td> </tr> </table> <p> <a href="index1.htm"><img src="zurueck.gif" width="28" height="26" border="0" alt="Zur&uuml;ck zur &Uuml;bersicht"></a> <img src="leer.gif" width="15" border="0" alt=""> <a href="http://www.sagmal.de/index1.htm"> <img src="interv.gif" width="75" height="15" border="0" alt="Zur &Uuml;bersicht Interviews"></a> <img src="leer.gif" width="15" border="0" alt=""> <a href="#top"> <img src="oben.gif" width="26" height="28" border="0" alt="Nach oben"></a> <p> <table width="100%"> <tr> <td align="left" valign="top"><p>Das Interview wurde am 24.5.2002 gef&uuml;hrt. Die Fragen stellte <a href="ragwitz.htm" class="a1"><b>Michael H. Ragwitz</b></a>, freier Redakteur von sagmal.de.<br>Wir danken <b>Rolfdieter Schiedrum</b> f&uuml;r die Beantwortung unserer Fragen.<br>Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur f&uuml;r dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen</td> </tr> <tr> <td align="left" valign="top"><br> <p> Wollen sie diesen Beitrag <a href="http://www.sagmal.de/kommentarabgabe.php3?id=123" class="a1"><b>kommentieren?</b></a> <p> <a href="http://www.sagmal.de/kommentare.php3?id=123" class="a1" target="_blank" onClick="window.open('http://www.sagmal.de/kommentare.php3?id=123','Neufenster','width=600,height=400,scrollbars=1');return false"><b>Bisherige Kommentare</b></a></td> </tr> </table> <!-- Komplettes Interview - ENDE --> <p> Sagmal.de ist ein Angebot von <br><a href="http://www.compuexe.de" target="_blank" class="a1"><b>Compuexe.de</b></a> </td> </tr> </table> </div> </body> </html>