*** George W. Bush – das wäre in vielerlei Hinsicht (inhaltlich und emotional) eine große Herausforderung für mich.
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Miriam Pielhau
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Miriam Pielhau
Familienstand: ledig
Staatsangehörigkeit: deutsch
Geburtsdatum: 12.05.1975
Geburtsort: Heidelberg
Beruf
Redakteurin / Radio- und TV-Moderatorin
Ausbildung
01.04. 96 - 31.03. 98
Radio Siegen, Volontariat zur Hörfunkredakteurin
Uni-GH Siegen Studium Germanistik, Anglistik, angew. Sprachwiss.
Sprachkenntnisse: sehr gute Kenntnisse in Französisch und Englisch
Medien
6/1994 - heute
Siegener Zeitung
Lokalredaktion in Bad Berleburg
Autorin Radio Siegen
Radio Einslive (WDR)
Einslive TV (WDR)
GIGA (NBC) Redaktion Moderatorin / seit 02-2001 Chefredakteurin (Head of Broadcast)
Einslive Popkomm "Die Show" (WDR)
Einslive KRONE (WDR)
1. nationaler Radio-Award - Die Gala - Moderatorin
TV-Auftritte / Gastmoderation (Auswahl)
Max TV (Pro 7)
Harald Schmidt Show (Sat1)
Weck up (Sat 1)
Top of the Pops (RTL)
Hast Du Töne (VOX)
Familienduell (RTL)
Lucky Letters (rtl 2)
Max in der Küche (MTV)
Unter Ulmen (MTV)
Kamikaze (Viva 2)
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sagmal.de:
Miriam, würde ich sagen, Du bist eine sehr attraktive Fernsehmoderatorin, die bei einer Zeitung anfing, Radio gemacht hat, das Internet mag und starke journalistische Neigungen hat, die aber noch nicht genau weiss, was sie eigentlich machen möchte. Was würdest Du darauf antworten?
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Miriam Pielhau:
Schon ganz gut getroffen. Allerdings sind „Starke journalistische Neigungen“ etwas untertrieben. Immerhin habe ich mich fleißig-lernend in einem 2jährigen Radio-Volontariat zur Redakteurin ausbilden lassen. Und bin, wenn man meine Zeitungsanfänge mitrechnet, im 10. journalistischen Berufsjahr. Was meine beruflichen Zukunftspläne betrifft, so gebe ich mir bewusst nicht nur eine Richtung vor. Zum Beispiel schreibe ich seit langem Gedichte und Kurzgeschichten, sitze seit kürzerem mit meinem Freund an einem Drehbuch für eine abgefahrene Filmidee, würde gerne mal wieder eine große Reportage für eine Tageszeitung oder ein Magazin machen, träume von einem Landsitz in Italien, wo ich Nachwuchsjournalisten das vermitteln kann, was wichtig ist für Radio und Fernsehen... und freue mich auf meine Familie, die ich in unbestimmter Zeit gründen werde.
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sagmal.de:
Du hast eine Website, die mir wegen der gut aufgemachten Informationen sehr positiv aufgefallen ist. Nicht einfach die "normale" Webseite mit ein paar Bildern und einer Autogrammkarte zum runterladen, wie man sie von vielen Prominenten kennt, sondern eine Seite mit sehr vielen, auch privaten Informationen für deine Fans.
Wie zeitintensiv beschäftigst Du Dich mit der Seite?
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Miriam Pielhau:
Zur Zeit bin ich da eher etwas nachlässig. Was allerdings überhaupt nichts mit mangelndem Interesse, sondern einfach einem Mangel an Zeit zu tun hat. Aber ich bemühe mich, wenigstens alle 4 Wochen Neuigkeiten aus meinem Leben online zu stellen bzw. stellen zu lassen. Viel häufiger surfe ich jedoch selbst darauf, um zu sehen, ob die fleißigen Lieschen der Seite irgendetwas Neues gebastelt, gebaut, geschrieben und online gestellt haben...
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sagmal.de:
Wie stark hast Du bei der Erstellung der Seite mitgearbeitet?
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Miriam Pielhau:
Ich habe so gut es ging, das inhaltliche und bildliche Material geliefert. Alles weitere geht auf das Konto der sensationellen miripielhau.de-Crew. Allen voran heiko. Der sich nicht nur zeitintesinv, sondern auch sehr sorgfältig um alle Bereiche kümmert. Und mich auch oft genug und sinnigerweise (!!!) drängelt, mal was Neues preiszugeben.
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sagmal.de:
Sind Deine Fans aus dem Internet andere als die Fans, die Dich vom Fernsehen her kennen?
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Miriam Pielhau:
Ich weiß gar nicht, ob sich das so genau trennen lässt. Fest steht nur, daß die Fans, die online sind, häufiger schreiben, über das Gästebuch regelmässig Nachrichten hinterlassen und vermutlich auch schneller mitbekommen, wenn es etwas Neues gibt. Dem Netz sei Dank.
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sagmal.de:
Wen würde die Journalistin in Dir gerne mal interviewen?
Und dabei denke ich nicht nur an Personen aus Funk und Fernsehen.
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Miriam Pielhau:
Sandra Maischberger ist eine absolute Wunschkandidatin. Weil ich sie für ihre Arbeit sehr bewundere. Und George W. Bush – das wäre in vielerlei Hinsicht (inhaltlich und emotional) eine große Herausforderung für mich.
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sagmal.de:
Ich habe mir auf Deiner Seite den von Dir gesungenen Hit "Killing me softly" angetan.
Was spricht dagegen, dass Du Deutschland beim nächsten Grand Prix de la Chanson vertrittst?
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Miriam Pielhau:
...daß ich nicht wirklich singen kann. Ich tu’ es gerne, aber nicht gut genug. Und solange ich nicht davon überzeugt bin, würde ich niemand sonst davon überzeugen können. Außerdem mag ich zwar den Grand Prix als TV-Event, aber die Musik ist nicht die, die auch in meinem CD-Spieler läuft.
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sagmal.de:
Du hast selbst verschiedene Medien kennen gelernt. Wo siedelst Du das Internet an?
Wie wichtig ist es, im Gegensatz zu Fernsehen, Radio und Zeitung?
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Miriam Pielhau:
Es ist eine zusätzliche Informationsquelle. Was das Tempo und die Aktualität angeht sicherlich direkt nach dem Radio und vor dem Fernsehen. Die Zeitung beim morgendlichen Kaffee ersetzt es mir nicht, aber die Möglichkeit Informationen zu bekommen oder mit anderen zu kommunizieren, will ich nicht mehr missen.
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sagmal.de:
Wie siehst Du das Internet aus weiblicher Sicht?
Gibt es bei Frauen immer noch zu viele Berührungsängste?
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Miriam Pielhau:
Hm... vielleicht höchstens, wenn man bedenkt, dass viele Männer per se eine größere Technikaffinität und weniger Angst vor dem „trial&error“ Prinzip haben. Aber da ich keine Statistik kenne, mit welchen Top-Inhalten sich das Netz hauptsächlich beschäftigt, würde ich keine Bewertung wagen, die sagt, das WWW ist weiblich oder männlich. In puncto Schmuddelkram spricht es mit Sicherheit aber mehr Männer an.
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sagmal.de:
Wie ist Dein eigenes Surfverhalten?
Gezielt? Kreuz und quer?
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Miriam Pielhau:
Sehr gezielt. News-Seiten, Suchmaschine, webbasierter e-mail account.
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sagmal.de:
Nutzt du das Web überwiegend privat oder beruflich?
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Miriam Pielhau:
Das hält sich die Waage. Im Job zur Recherche. Privat für e-mails und Freizeit (Urlaubsbuchung, Online-Shopping etc.)
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sagmal.de:
Was freut dich im Web, was ärgert dich?
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Miriam Pielhau:
Bilderfälschungen, Fehlinformationen und langsame Verbindungen sind mir ein Greuel. Ich freue mich über gutgemachte Wetter-Seiten, Ferien-Schnäppchen und die Möglichkeit digitale Postkarten zu verschicken.
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sagmal.de:
Was würdest Du Dir im Bezug auf das Web für die Zukunft wünschen?
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Miriam Pielhau:
So gut wie nix zahlen zu müssen für’s Surfen, mehr gute News- und Interviewseiten und einbuchstabige Internetadressen.
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sagmal.de:
Um nochmal einen langen Bogen auf meine erste Frage zurück zu schlagen:
Was haben wir von Dir in Zukunft zu erwarten?
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Miriam Pielhau:
Tja... mal sehen, was ich von meinen Ideen tatsächlich in die Tat umsetze. Oder ob ich mit 50 dann doch wieder auf einer Theaterbühne lande, oder mich meinem Mann und dem Stall voller Kinder widme... frag mich in 20 Jahren nochmal.
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sagmal.de:
Gibt es eine Webseite, die Dir besonders am Herzen liegt, ausser Deiner eigenen?
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Miriam Pielhau:
www.kindernothilfe.de
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sagmal.de:
Hast Du bei meinem Fragen eine Frage vermisst?
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Miriam Pielhau:
Ja. Und ich beantworte sie mit JA
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sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz?
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Miriam Pielhau:
Danke, für das letzte Wort :-)))
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Das Interview wurde am 16.12.2002 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de. Wir danken Miriam Pielhau für die Beantwortung unserer Fragen. Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von der Webseite
www.miripielhau.de zur Verfügung gestellt. |
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