Henning Schröder
Krischan Lehmann
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Nensch
ist eine Diskussionsplattform, die sich von der üblichen Beliebigkeit der Themen und Meinungen im Internet abhebt. Im Netz kann ich als denise15 einem Elektrikerlehrling aus Sachsenhausen den Kopf verdrehen und im Browserfenster nebenan den strammen Neofaschisten markieren. Als superhungrig73 erkläre ich im Veganerforum die gemeine Hauskatze zum vorzüglichen Grillgut und finde irgendwo anders, dass der Bundeskanzler mehr und mehr einer Hanswurschtschwuchtel gleicht. "Na und?", werden Sie jetzt vielleicht sagen. "So läuft eben das postmoderne Spiel mit den Identitäten, das macht doch nichts." Eben. Es macht nichts. Alles, was ich da von mir gebe, bleibt beliebig und folgenlos. Ich habe verlernt, eine Meinung zu haben, weil ich tausend haben kann. "Endlich können wir sein, was wir nicht sind!", höre ich die Stimmen. Warum sollten wir nicht sein, was wir sind?
Entgegen den allgemeinen Internetgepflogenheiten setzt nensch.de auf die Authentizität aller Teilnehmer: Pseudonyme, die im hohen Maße dazu verleiten, willkürliche Meinungen zu vertreten, sind nicht gestattet; die Anmeldung unter dem bürgerlichen Namen ist für jeden Teilnehmer Plicht. "Ehrlich währt" lautet die Grundmaxime von nensch.de.
Von allen Teilnehmern wird die Beachtung der gängigen deutschen Rechtschreibregeln eingefordert. Die im Internet weit verbreitete, ökonomisierte Sprache (durch sog. ‚Emoticons', 'Emotags' etc.) soll so wenig wie möglich Einzug in die Diskussionen bei nensch.de halten. Anglizismen sind unerwünscht.
(Als einfache Messlatte kann sich jeder Teilnehmer vor der Veröffentlichung eines Kommentars oder Beitrags fragen, ob er mit dieser Äußerung denn auch in zehn Jahren noch zitiert werden kann, ohne daß es ihm peinlich ist.) Quelle: www.nensch.de
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sagmal.de:
Henning, Krischan, auf Nensch hab ich bei der Recherche zu diesem Interview mehrere Stunden verbracht, aber über die beiden, die Nensch gegründet haben, hab ich relativ wenig gefunden.
Könnt Ihr unseren Lesern mal erzählen, wer hinter Nensch steht?
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Henning: Geboren 1975 in Lauf, dort aufgewachsen, Abitur in Rottweil, Studium in Würzburg, mittlerweile Diplom-Psychologe. Online-Communities faszinieren mich schon lange; vor 13 Jahren habe ich mittels Modem und Computer meine eigene Telefonmailbox gegründet, selbstprogrammiert. Die gibt es schon lange nicht mehr, statt dessen habe ich vor zwei Jahren die Flirt-Community angesagter.de gegründet und jetzt Nensch.
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Krischan:
1973 in Würzburg geboren, dort auch zur Schule gegangen, Studium in Würzburg (Anglistik und Germanistik), kurz in Warwick (England) studiert, genug vom Studium gehabt, drei Jahre als Sänger, Gitarrist und Liedermacher betätigt (siehe www.randalaise.de), von einer Plattenfirma entdeckt worden (für die ich demnächst als Autor und Komponist arbeite), außerdem Studium wieder aufgenommen (wird hoffentlich dieses Jahr noch beendet) und recht zufrieden gewesen bisher.
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sagmal.de:
nensch.de unterscheidet sich in vielen Punkten von anderen Diskussionsplattformen.
Was ist an den anderen Formen der Diskussion so schlecht, was an Nensch so gut?
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Henning:
Bei Nensch wird auf Gesprächskultur Wert gelegt, auf Umgangsformen, gegenseitige Wertschätzung und Ernsthaftigkeit. Alle Beiträge werden unter vollem Namen veröffentlicht und sind zeitlich unbegrenzt für jeden abrufbar; wer ziellose Blödelei und seichte Unterhaltung sucht, ist bei Nensch falsch. Es herrscht zwar keinesfalls Humorverbot, dennoch ist das Niveau der meisten Diskussionen inhaltlich und formell hoch angesiedelt.
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Krischan:
Ich würde andere Diskussionsplattformen jetzt gar nicht schlecht machen wollen. Die meisten sind eben auf den schnellen, unkomplizierten Informationsaustausch ausgelegt, und dementsprechend "laut" und bunt geht es zu. Nensch hingegen ist vor allem für all jene gedacht, die sich für Sprache begeistern und sie nicht nur als Mittel zum Zweck betrachten. Im Übrigen bezeichne ich Nensch nur in Ermangelung eines besseren Begriffs als „Diskussionsplattform“. Ein Teilnehmer brachte einmal den Ausdruck „Zeitung mit ständiger Redaktionsitzung“ ins Spiel. Das trifft’s schon besser.
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sagmal.de:
Warum eigentlich "Nensch"?
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Henning:
Das fragte uns neulich auch ein Herr Nensch. Er war jedenfalls nicht Namenspate.
Bei Nensch steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir suchen das Genie von Gegenüber, den Neomarxisten aus dem dritten Stock, den Romancier vom Ende der Straße. Der Mensch ist gefragt, und zwar als Persönlichkeit und nicht als Person. Klingt das snobistisch? Eine Persönlichkeit ist doch jeder.
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Krischan:
Außerdem gibt’s im Deutschen kein Wort, das sich auf „Mensch“ reimt. Wir unterlagen dem Größenwahn, ein Reimwort dafür zu erfinden, mit Bedeutung aufzuladen und es schlussendlich lexikalisiert zu sehen. Die Gedanken sind frei, oder?
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sagmal.de:
Über welche Themen wird bei Nensch diskutiert?
Gibt es Tabuthemen?
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Henning:
Diskutiert wird, was bewegt. Das hängt extrem vom Zeitgeist ab. Vor Monaten gab es beispiels- und verständlicherweise eine Menge Beiträge, die sich mit der Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt auseinander setzten.
Tabuthemen kann es nur soweit geben, wie es Tabus in den Köpfen unserer Leser gibt. Da Nensch allerdings eher aufgeklärte Menschen anspricht, glaube ich nicht an Tabus bei Nensch. Brisante Themen kommen durchaus zur Sprache und argumentative Ungereimtheiten werden erfahrungsgemäß sehr schnell aufgedeckt.
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Krischan:
Ich freue mich über jedes Tabu, das bei Nensch offen auf den Tisch kommt. Nicht, weil es mir Spaß macht, dessen Zertrümmerung beizuwohnen, sondern weil die Vielzahl der (ja oft unterdrückten) Meinungen einen ungeheuren Erkenntnisgewinn verspricht.
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sagmal.de:
Bei euch kann, darf, oder sollte man seine Identität nachweisen.
Was hat es damit auf sich?
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Henning:
Um des Verständnisses willen kurz zum Ablauf: Jeder angemeldete Teilnehmer kann einen Beitrag für ein Ressort verfassen und einschicken. Die anderen Teilnehmer entscheiden dann (in einer Abstimmung), ob dieser Beitrag veröffentlicht wird oder nicht. Das dauert ungefähr einen Tag; währenddessen beginnt auch oft schon eine Diskussion.
Dabei geht es darum, daß die Gemeinschaft mitentscheidet, welche Beiträge sie interessant genug zur Diskussion findet. Beiträge, die veröffentlicht werden, ziehen natürlich Diskussionen auf sich.
Es gibt also nie Diskussionen in luftleeren Raum. Stattdessen leitet ein Beitrag ein, der eine Meinung, Hintergrundinformationen oder einfach Sachverhalte darstellt. Natürlich kann man sich "off topic" bewegen, aber man kann nicht gleich off topic anfangen. Dadurch, daß also jeder Kommentar einem Thema zugeordnet ist, geht es recht fokussiert zu.
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Krischan:
Wie bereits gesagt: Nensch ist mehr als ein Diskussionsforum. Wenn man die Zeitungsmetapher heranzieht, erscheint die Abstimmungspraxis gar nicht mehr abwegig, und auch die Möglichkeit, den Beitrag redaktionell von der Allgemeinheit bearbeiten zu lassen, bevor er „öffentlich“ wird, ist in dieser Hinsicht nur konsequent. Also: Hoher Anspruch? Ja, zu Recht.
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sagmal.de:
Welchem Umstand verdanken wir denn die Tatsache, dass es Nensch gibt?
Wie kam es zustande?
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Krischan:
Nensch ist wohl das, was herauskommt, wenn sich ein informatikbesessener Diplompsychologe und ein kulturbegeisterter Sprachwissenschaftler gemeinsam die Langeweile vertreiben. Fast schon vorhersehbar! Wie öde.
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sagmal.de:
Ist das Niveau im Web generell zu niedrig?
Sollten überall, auch in Bezug auf Design und Darstellung, höhere Massstäbe angewandt werden?
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Henning:
Die Frage läßt sich nicht beantworten, da niemand irgendein Niveau im Web (oder irgendwo) fordern kann. Man kann nur ein gewisses Niveau haben, und sehen, wer sich zu einem gesellt. Dann ist man entweder erfolgreich oder eben nicht. Für hohes Niveau gibt es offenbar Interessenten. Das freut uns natürlich, deswegen kann man jetzt aber nicht verlangen, daß jeder so denken muß.
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Krischan:
Das Web ist ja im Grunde nichts anderes als eine gigantische Sicherheitskopie menschlicher Äußerungen. Deshalb müsste die Frage eigentlich lauten: Ist der Mensch zu dumm? Als bekennender Humanist ist meine Antwort darauf natürlich: Nein, er ist gerade klug genug.
Aus der zweiten Teilfrage lese ich heraus, dass Dir das Design und die Darstellung von Nensch zusagt. Vielen Dank für die Blumen.
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sagmal.de:
Wie erklärt Ihr die Faszination Web?
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Henning:
Das Internet allgemein, und das Web insbesondere ist ein offenes System, welches keinerlei Inhalts- oder Formvorgaben macht. Standardisiert sind nur eine Reihe von Protokollen und Dateiformaten; das Internet selbst ist ein vergleichsweise dummes System, welches im Prinzip nur Daten transportiert - wie dies geschieht, ist völlig unwichtig und austauschbar.
Das heißt, das jeder Mehrwehrt nicht im Netz selbst von irgendwelchen "Machern" erstellt werden kann, sondern am Rand des Netzes entsteht: da, wo die Benutzer sitzen.
Dadurch, daß im Web kaum Prämissen eingebaut sind, entsteht eine unvergleichlich hohe schöpferische Freiheit; eine Freiheit, neue Kommunikations- und Vernetzungsformen zu finden. Und all das kann nicht durch irgendwelche starren Strukturen des Internets aufgehalten werden, da das Internet so einfach ist, daß es keine starren Stukturen hat. Und nur dadurch können sich solche Kommunikationsformen entwickeln, die niemand voraussehen konnte. Und jetzt haben wir Webcams, Onlinechats, Diskussionsforen, Versteigerungsseiten, Nachrichtenzusammenfassungen, Online-Tagebücher und vieles mehr. Und das alles, ohne daß man eine "Unterstützung dafür ins Web programmieren" hätte müssen. Das ist das Faszinierende.
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Krischan:
Faszinierend ist es, weil der 14-jährige Standardtänzer aus Mainbernheim über Nacht zum Weltstar werden kann, wenn er sich nur schlau oder auch dämlich genug anstellt. (Traurig hingegen ist es, wenn Millionen von Leuten mit ihrem Weblog die Weltöffentlichkeit adressieren und keiner liest’s.)
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sagmal.de:
Wie wird es mit Nensch weitergehen?
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Henning:
Auf das Wachstum bezogen erst mal vergleichweise langsam. Es gibt zwar einen stetigen Zustrom an neuen Teilnehmern; allerdings braucht es schon eine Weile, bis Neue "assimiliert" sind. Unserer Einschätzung nach hat die Gemeinschaft schon jetzt eigene Ausdrucksformen und Zusammengehörigkeitsgefühl gefunden. Steuern kann man natürlich kaum, wo so etwas hinwächst; mit der beobachtbaren ständigen Steigerung bzgl. Qualität sowie Quantität der veröffentlichten Artikel sind wir jedenfalls sehr zufrieden.
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Krischan:
Früher oder später wird Nensch die beste Diskussions- und Informationsplattform im deutschsprachigen Internet sein. Ein überall geschätztes Symbol des Geistes, des Witzes und der wiederverzauberten Welt. Auch mein Psychiater wird sich dann endlich angemeldet haben, die kleine Mistsau!
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sagmal.de:
Und mit dem Internet?
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Henning:
Eine Glaskugelfrage; ich gebe mein Bestes. Das Internet ist für den Einzelnen schon lange nicht mehr zu überschauen. Und das Internet wächst in immer mehr Lebensbereiche hinein. Ich gehe davon aus, daß sich beide Entwicklungen fortsetzen, bis zum Extrem: ein allgegenwärtiges Kommunikationsnetz, an jedem Ort der Welt drahtlos zu erreichen, kostenlos oder so gut wie. In diesem Netz zu erreichen: alle Informationen, die man sich vorstellen kann, und zwar über jedes beliebige Endgerät. Internet so allgegenwärtig und lebensnotwendig wie Luft und Wasser. Das alte Science Fiction-Thema mit den Computern, die das gesamte Wissen der Menschheit abrufbar halten, verblaßt dagegen. Und diese Entwicklung ist nur möglich, weil das Internet so unvorstellbar offen für neue Anwendungen ausgelegt ist, weil es keine zentralen Kontrollinstanzen gibt und niemand, dem das Internet gehört.
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Krischan:
Ich glaube, dass das Internet zunehmend seinen anarchischen Charakter verlieren und – auf Kosten des Datenschutzes - mehr und mehr reglementiert werden wird. Gleichzeitig wird es kaum Informationen mehr kostenlos geben. Es würde mich jedenfalls wundern, wenn der Mensch in diesem Chaos nicht den Besen, die Keule und den Rechenschieber zückt und dabei den einen oder anderen Euro macht. Das ist schade, aber wenigstens können wir später vor unseren Enkeln groß tun , wie wir als Cyber-Outlaws in den virtuellen Sonnenuntergang geritten sind, die Satteltaschen voll mit Warez, MP3s und Hollywoodfilmen, die morgen erst anlaufen.
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sagmal.de:
Gibt es Seiten, die euch besonders am Herzen liegen?
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Krischan:
Nein.
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sagmal.de:
Habt Ihr bei meinen Fragen eine Frage vermisst?
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Krischan:
Ja. „Ist Nensch ein Auffangbecken für erzkonservative, reaktionäre, pedantische Spießer und verhinderte KZ-Aufseher?“
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sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz?
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Henning:
Respect to the man in the ice-cream van!
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Krischan:
Nein, es ist verdammt cool.
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Das Interview wurde am 25.08.2003 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de. Wir danken Krischan Lehmann und Henning Schröder für die Beantwortung unserer Fragen. Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen |
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