Interview mit dem Team von Helpers.de vom 17.8.2002
Webmensch AnnetteAnnette
Webmensch MudGuardMudGuard
Webmensch Wolfgang-FWolfgang F
Webmensch MacMac
Webmensch KD-oneKD-one
Webmensch MartinMartin
Webmensch MalteMalte
Webmensch QuestacoatlQuestacoatl
Webmensch EfendimEfendim
Webmensch GandalfGandalf
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Ein Punkt dürfte aber gewiß für die Helpers sprechen: Hier ist die langjährige Erfahrung von über 20 Internet-Junkies zusammen geflossen. Bekannte Fehler wurden vermieden, geschätzte Möglichkeiten wurden in die Funktionen aufgenommen. Von dieser Warte aus ist Helpers.de ein Stück weit die Essenz mannigfacher Erfahrungen.

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Helpers.de Webmenschen helfen - der offizielle Saisonbanner

Helpers.de wurde leider 2004 aufgelöst


Die Communitylandschaft im deutschen Internet hat Zuwachs bekommen.
Helpers.de ist da. Eine, aus einer spontanen Idee von 24 unzufriedenen Forenmitgliedern entstandenen Notlösung wurde innerhalb kürzester Zeit ein Projekt mit aktuell etwa 50 verschiedenen Foren. Und das soll noch lange nicht das Ende sein.
Helpers.de soll im Laufe der Zeit der Anlaufpunkt für Hilfen aller Art werden.
Die Mannschaft mit den verschiedensten Wissensgebieten hat dabei keinerlei finanziellen Interessen, sondern macht das Ganze "Just for Fun".
Ein interessantes Objekt, freut euch daher auf interessante Antworten.

Die Webmenschen Stranger, Hanna, Compuexe und Schergentoni, von linksHelpers.de
Webmenschen helfen

sagmal.de:
Die einfachste Frage gleich mal vorweg, was ist Helpers.de?

Team Helpers.de:Webmensch Mica
Um es knapp auf den Punkt zu bringen: 50 Hilfst-du-mir-so-helf-ich-dir-Foren.
Die Bezeichnung „Helper“ geht auf Mica, unsere Programmiererin, zurück, die auch den Namen für die Domain vorgeschlagen hatte: helpers.de. Der Begriff Helper ergab sich dann automatisch. Helpers.de dient in erster Linie dazu, dem Besucher Hilfe und Antworten zu allen möglichen Fragen zu geben. Die „Helpers“ selbst sind eine Gruppe junger Leute, die sich aus verschiedenen Foren seit langer Zeit kennen und die die Idee zu diesem Projekts hatten.

sagmal.de:
Es gab ja verschiedene Versionen, wie die Helpers entstanden, was der Anlass für die Gründung war. Könnt Ihr euch da erklären, ohne gleich in die Vollen zu gehen?

Team Helpers.de:
Die Helpers kennen sich schon länger aus anderen Foren. Ausgerüstet mit diesen positiven und negativen Erfahrungen haben wir nun unser eigenes Projekt gestartet. Wir wollen eine Forencommunity aufbauen, in die wir unsere Erfahrungen, die wir in eben diesen anderen Foren gesammelt haben, einbringen. Diese Forenerfahrung kommt uns dabei zugute, denn wir wissen, worauf User Wert legen.

sagmal.de:
Es heisst ja Helpers.de, Webmenschen helfen.
Wobei helft Ihr und was befähigt euch dazu, zu helfen?

Einer der HelpersbuttonsTeam Helpers.de: Alle Helpers haben die unterschiedlichsten Erfahrungen: Da gibt es gestandene Programmierer, Mütter, Elektrotechniker, Firmengründer, Hardcoreinternetisten, Katzenhalter und und und ... Jeder versucht zu helfen, meist auf dem Gebiet, auf dem sich der- oder diejenige am besten auskennt. Aber das allein ist erst die halbe Miete: „Hilfst-du-mir-so-helf-ich-dir“ Will heissen: alle Leute, die Wissen einbringen können, machen einfach mit und bilden so die Helpers-Community, jeder auf seine Weise. Und wenn mal niemand „vom Fach“ ist, dann versuchen alle gemeinsam an der Lösung zu basteln.

sagmal.de:
Und wie wird man ein Helper?

Team Helpers.de:
In dem man mindestens eine dreitägige Prüfung ablegt und bestehtSmiley Scherz beiseite. Ein „Helper“ ist jeder, der ganz einfach mitmacht, ob er/sie nun auf Fragen anderer antwortet, Fragen stellt oder einfach „nur“ ein Mitglied der Community ist.

sagmal.de:
Seid Ihr denn wirklich alle Webdesigner, wie man verschiedentlich lesen konnte?

Team Helpers.de:
Nur einige von uns sind „professionelle“ Gestalter von Websites. Die überwiegende Mehrheit kommt aus anderen beruflichen Gruppen, so dass wir eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Grafikern, Webdesignern, Journalisten, Programmierern, Studenten und Handwerkern sind.

sagmal.de:
Wer macht was bei Helpers.de?
Gibt es feste Arbeitsteilungen?

Webmensch SönkeTeam Helpers.de:
Ein grosser Vorteil ist, dass wir eine Gruppe von mehr als 20 Leuten sind. Dadurch ist praktisch immer jemand zur Stelle. Fest besetzt sind nur die Position unserer Programmiererin Mica und die Stelle des Nachthelpers Sönke. Ansonsten hilft jeder dort, wo er helfen kann. Natürlich haben wir verschiedene Vorlieben, die einen sind mehr in den Foren für Programmierung anzutreffen, die anderen im Bildbearbeitungsforum und wieder andere schauen öfter im Haustierforum vorbei.

sagmal.de:
Und wie finanziert sich das ganze Projekt?
Werbung? Spenden?

Team Helpers.de:
Das Projekt ist eine rein private Initiative, die zu Beginn dankenswerterweise von ktown-media.de mit Webspace und Traffic unterstützt wurde. Mittlerweise tragen die Helper die Kosten alleine.

sagmal.de:
Niemand bezahlt euch also für euer Engagement. Was treibt denn dann eine Gruppe von mehr als 20 Leuten dazu, so ein arbeitsintensives Projekt völlig unentgeltlich zu machen?

Questacoatl: Spaß an der Freude.

MudGuard: Geld ist nicht alles. Ich bin aus Spaß an der Freude dabei. Und dadurch, daß wir so viele sind, verteilt sich die Arbeit ja auch etwas.

Einer der HelpersbuttonsStranger: Als ich anfing mich mit Internet, Grafikbearbeitung, Gestaltung von Webseiten und weiterem auseinanderzusetzen, stand ich vor alle dem wie der Ochs vor dem Berg. Bei meinen Surfausflügen in das World Wide Web traf ich auf Menschen, die jede Menge wußten und wissen. Und so konnte ich Fragen stellen, eigenes zur Bewertung vorstellen, mir Rat und Tat holen, mich nach Niederschlägen, weil etwas nicht so klappte, wie ich es gerne wollte, wieder aufbauen lassen. Kurz um: Mein Wissen wurde größer und größer. Bei Helpers kann ich nun mein Wissen an die weitergeben, die nun, so wie ich ehemals, wie ein Ochs vor dem Berg stehen und nicht wissen, wie sich was umsetzen, erstellen, bewältigen läßt. Eben ganz einfach nach dem Prinzip: Geben und Nehmen.

Annette: Mich reizt die Planung und Realisation eines für User massgeschneiderten Internetprojekts.

Efendim: Unentgeltlich ist relativ. Wir helfen nicht nur, sondern wir lernen dabei auch eine ganze Menge. So ist es ein Geben und Nehmen. Im übrigen sollte die Vermittlung von Wissen nicht immer etwas mit Geld zu tun haben.

Hanna: Mir gefällt die Idee dass sich völlig fremde Menschen an einem gemütlichen Ort zusammentun um Hilfe, Erfahrungen und Anregungen zu den verschiedensten Themen und Problemen auszutauschen. Auf diese Weise wird jeder zum Helper.

Webmensch HeizfroschHeizfrosch: Der eigentliche Antrieb für mich ist wohl der Umstand, Helpers funktionieren zu sehen. Es ist mein erstes Gruppenprojekt von dieser Größe, und es fasziniert mich, welche Eigendynamik darin steckt. Jeder findet eine Ecke, an der er/sie anpacken kann, etwas, was ihm/ihr liegt und was das gesamte Projekt weiter nach vorne bringt.

Kd-one: Nun, am besten kann man das so umschreiben: Aus Spass an der Freude. Für jeden von uns ist das Projekt eine Art Hobby und unser größter Lohn ist es, wenn es richtig erfolgreich wird. Das Web besteht aus Nehmen und Geben. Eine Zeitlang haben wir alle genommen, bis unser Wissen groß genug wurde, auch mal mit dem Geben anzufangen. Nur so funktioniert die grosse Gemeinschaft, Internet genannt.

Mac: Das Web ist für mich sowieso nur dann interessant, wenn ich selbst aktiv darin tätig sein kann. Ich denke, dies trifft für alle zu, die an diesem Projekt beteiligt sind. Das Team ist relativ gross, so dass sich die Arbeit gut verteilen lässt und es keine Katastrophe ist, wenn Einzelne phasenweise mal nicht genügend Zeit für das Projekt aufbringen können.

Malte: Für ein Projekt, das sowohl Spass macht, als auch sinnvoll ist, braucht es keine Bezahlung. Besonders dann nicht, wenn über 20 Leute mitarbeiten. Wer sollte die auch alle bezahlen ?

Pixel64: Weil ich grundsätzlich für freundschaftliche, unkommerzielle projekte kein Geld verlange.

Mica: Aus Spaß an der Freude, Menschen zu helfen und die Zusammenarbeit mit Freunden.

Nox: verrückt :)

Webmensch RHRRené: Die Gründe dürften wohl so unterschiedlich sein, wie die Helpers selber.
Ich denke aber, dass allen der Spaß an der Sache und die die Freude am eigenen "Baby" gemeinsam ist. Und Eltern werden im Allgemeinen nicht bezahlt.

Schergentoni: ich krieg zur Zeit genug "Bafög" von meinen Eltern. Außerdem, seit wann muss man mit Hobbys Geld verdienen? Normalerweise kosten die doch nur.

Sönke: Die Grundidee, eine derartige Plattform als Team und zusammen mit den Usern aufzubauen, fasziniert mich. Einfach einen virtuellen Ort zu schaffen, an dem die User nicht nur Hilfe, sondern auch eine familiäre Wohlfühl-Atmosphäre vorfinden, eben ein Miteinander, ist mein primärer Antrieb.

Wolfgang: Es reizt, sich mit wildfremden Menschen auseinander zu setzen und einen Kompromiss finden zu müssen! Der User will ja ein funktionierendes Forum.

sagmal.de:
Habt Ihr auch persönlichen Kontakt untereinander?

Team Helpers.de:
Teilweise kennen sich einige persönlich. Vielleicht wird es eines Tages auch ein grosses „Helper“ Treffen geben.

sagmal.de:
Es gibt Tausende von Foren im Web. Wie unterscheidet sich denn Helpers von anderen Foren? Warum sollte jemand gerade zu euch kommen, um Antwort auf seine Fragen zu finden?

Einer der Helpersbuttons Team Helpers.de:
Das müssen unsere Besucher für sich selbst entscheiden. Jeder wird einen oder mehrere Punkte finden, warum Helpers.de gut ist oder andere Foren schlechter oder vielleicht auch umgekehrt. Ein Punkt dürfte aber gewiß für die Helpers sprechen: Hier ist die langjährige Erfahrung von über 20 Internet-Junkies zusammen geflossen. Bekannte Fehler wurden vermieden, geschätzte Möglichkeiten wurden in die Funktionen aufgenommen. Von dieser Warte aus ist Helpers.de ein Stück weit die Essenz mannigfacher Erfahrungen.

sagmal.de:
Was soll in Zukunft noch alles bei Helpers zu finden sein? Wie umfangreich wird das Projekt?

Team Helpers.de:
Wir werden die größten, tollsten, dicksten und schönsten.... Geplant ist, helpers.de zu einer Plattform zu entwickeln, die allen etwas bietet. Die Liste der geplanten Features, die wir unseren Besuchern bieten wollen, wächst aktuell schneller als sie umgesetzt werden kann. Am besten schaut man regelmässig vorbei und lässt sich von den Neuigkeiten jeden Tag aufs Neue überraschen!

sagmal.de:
Was ist das Web für jeden von euch persönlich?


Wolfgang: Unglaublich! - Ich fand sogar 'ne Betriebsanleitung für mein Bügeleisen

Sönke: Das Internet ist das Tor zur Welt. Es gibt kein anderes Medium, das derart informativ und unterhaltsam zugleich ist.

Schergentoni: sozialverkrüppelung.

RHR:Ein komisches Ding, mit dem viele reich werden wollten und fast ebenso viele schon auf die Nase gefallen sind. Zugleich die genialste Erfindung seit dem Rad - nichts hat in den vergangenen Jahrhunderten die persönlichem Möglichkeiten aller so erweitert und nichts wird dies auf absehbare Zeit so können, wie das Internet.

Webmensch NoxNox: Information, Kommunikation und Arbeit.
Mica: Das größte Nachschlagewerk, das es gibt.

Webmensch Pixel64Pixel64: Ein Lernmedium, ein Informations-Portal, eine kostengünstige, praktische Kommunikationsplattform, sowie manchmal eine ABM (Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme).

Malte: Das Web ist Infoquelle, Brötchengeber, Kommunikation, in begrenztem Umfang auch Freundeskreis und immer wieder ein Abenteuerspielplatz.

Mac: Inspiration, digitales Skizzenbuch und Kommunikationsplattform.

Kd-one: Nun, ursprünglich war bei meinem Einstieg das Web für mich lediglich ein Ort, wo ich die Möglichkeit sah, Geld zu verdienen. Inzwischen hat sich diese Sichtweise gewandelt. Hier kann man nicht nur Geld verdienen, nein, es ist auch ein Ort, um Kontakte zu knüpfen, virtuell Leute kennen zu lernen, seinen Horizont zu erweitern und daneben auch noch die größte Datenbank auf Erden, um Wissenswertes abzufragen.

Efendim:Ein unerschöpfliches Reservoir an Informationen.

Heizfrosch: Ein Moloch! Ein ungeordneter Haufen unzähliger, unerschöpflicher Informationen (Texte, Bilder, Klänge), in dem man sich verlieren kann und bei dem es immer komplizierter wird, das persönlich wirklich relevante herauszufiltern.

Questacoatl: Das Web ist für mich ein Medium in dem sich die verschiedenartigsten Leute treffen um ne´ Riesenparty zu feiern.
Nein, das auch natürlich, aber am wichtigsten ist es für mich an jegliche Informationen ranzukommen die ich benötige. Also Bomben bauen, Firmen hacken, Raubkopien verteilen.Smiley

Einer der Helpers ButtonHanna: Das Web ist für mich das facettenreichste Medium. Es gibt keine Beschränkungen um seine Ideen und Intensionen im Web zu verwirklichen. Allerdings ist es leider auch das Medium mit dem höchsten Suchtfaktor...

Annette: Die grösste Kommunikationsplattform der Welt in Verbindung mit einem unerschöpflichen Wissenspool.

Stranger: Ein virtueller Raum, in dessen unendlichen Ecken sich immer noch Neues, Unbekanntes, nicht Gewußtes, Schönes, Interessantes entdecken läßt.

MudGuard: Unterhaltungsmedium, Kommunikationsmittel, Informationsquelle (Reihenfolge?)

sagmal.de:
Gibt es für euch ein Leben nach dem Web?

Team Helpers.de:
Wie? Es gibt noch ein anderes Leben? Tatsächlich?

sagmal.de:
Habt Ihr bei meinen Fragen eine Frage vermisst?

Team Helpers.de:
Nein

sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz?

Team Helpers.de:
Das schönste Glück auf Erden, ist helpen und gehelpt zu werden!

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Das Interview wurde am 17.8.2002 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de.
Wir danken dem Team von helpers.de für die Beantwortung unserer Fragen.
Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen. Die Banner und Buttons dürfen zum verlinken auf Helpers.de allerdings gerne benutzt werden.


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