
Stefan Müller,
geboren 1961, Werdegang:
Handwerker, Gelegenheitsarbeiter, Studium der Philosophie und Informatik, Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks.
Arbeitet heute als Entwickler, zuletzt bei AltaVista dann Infoseek.
Bei der blinden Kuh verantwortlich für Content, Entwicklung, Organisation.
Seit 1995 im Internet und wie man anderweitig liest, ansonsten ein einfacher St. Paulianer.:-)
Blinde-Kuh.de
*** Na ja, weil alle denken, die Blinde Kuh macht das irgendwie mal so eben nebenbei, wurden
wir wie ein großer Himmelskörper, der immer mehr Materie in sich aufzog und so
langsam vor der Explosion stand, denn irgendwer muss den ja drehen, den Himmelskörper, sonst macht es Kawumm.
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Die Blinde Kuh ist ein nicht-kommerzielles Internet-Projekt von Birgit Bachmann und Stefan R. Müller aus Hamburg. Angefangen hatte alles mit Birgits Kinderseiten, in denen bereits 1996 viele Verweise auf Internet-Seiten enthalten waren, die speziell für die Kinder interessant sein könnten. Schnell waren diese recht umfangreich, so dass eine Suchmaschine hermusste.
Die Blinde Kuh hatte im Mai 1997 das Licht der Welt erblickt und nach einer kurzen Krabbelphase ging sie im Juli 1997 zuerst in Österreich und später auch in Deutschland voll in Betrieb.
Parallel dazu blieben die Kinderseiten und die Kinderpost bestehen, bzw. sind komplett bei der Blinden Kuh integriert.
Am 3. November 1998 erhielt die Blinde Kuh den Pädi'98 in Silber, ein Preis, der von Studio im Netz und PA/SPIELkultur e.V. in Zusammenarbeit mit Computer&Co und mit Unterstützung des Medienforum München und des Kulturreferates der Landeshauptstadt München im Rahmen der INTER@KTIV'98 vergeben wurde.
Am 10. Oktober 1999 wurde die Blinde Kuh für ihr Engagement um die Kinder im Netz mit dem Deutschen Kinderkulturpreis ausgezeichnet, der vom Deutschen Kinderhilfswerk alljährlich ausgelobt wird.
Quelle: Blinde-Kuh.de
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sagmal.de:
Stefan, "Blinde Kuh" ist einfach eine Suchmaschine für Kinder, richtig?
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Stefan R. Müller:
Jein. In der Tat, ursprünglich wurde sie gebaut, um Seiten diverser Philosophie-Institute
auffindbar zu machen. Also, suchen sollten da Studierende der Philosophie mit. Aber,
das war eher etwas ernüchternd und eine eher undankbare Aufgabe. Also, nix Informatik
oder so, auch nicht Umschulung Arbeitsamt oder gar Pädagogik, es war die Philosophie.
Da wir einst auch in Österreich, in Wien "stationiert" (böse Irritation) waren, dachten viele,
dass das eine österreichische Suchmaschine wäre. Konnte man sagen, was man wollte, die
Leute brauchten das halt so. Sie wurde aber in Hamburg gebaut. Dann wurde die Maschine
und das Konzept etwas modifiziert und der Birgit Bachmann geschenkt. Sie hatte damals
einige Hundert Adressen speziell zu Seiten, die für Kinder interessant schienen, und das
war alles gar nicht mehr darstellbar und übersichtlich. Also, dachten wir, Kind sucht
"Tiere" und lauter Tier-Seiten poltern aus der Maschine. Fanden die auch prima so. Das
war 1997, in einer Zeit, in der kaum einer wusste, das bereits massig Kinder im
Internet herumsurften. Das ist jetzt die Suchmaschine. Die Blinde Kuh ist ein klein wenig
mehr, vor allem spezielle Themen, die wir nicht fanden, und zwar nicht extra auch für
jüngere Surfer aufbereitet, hatten wir angelegt und eine vielseitige Palette an Mitmachseiten.
Einiges davon finden auch Erwachsene interessant und surfen natürlich auch auf unseren
Seiten herum. Die schreiben dann, darf ich das Spiel für meine Homepage
umsonst haben oder mir die Bilder klauen oder gar den Text. Die halten uns offenbar
für eine Art Versandkatalog, oder Homepagebastelkasten. Na ja, nicht alle, aber
es kommen schon viele Mails dieser Art rein. Und ganz ohne Frage suchen sich bei
uns Leute dumm und dösig, die auf der Jagd nach neuen Links sind, aber auch
Lehrer und das nicht wenige, die sich für den Unterricht vorbereiten wollen
und wegen Material schon mal vorsurfen möchten. Viele Lehrer sind heilfroh, in uns
ein paar Dumme gefunden zu haben, denn eigentlich ist das was wir machen, ja
immer das, was groß angekündigt wird, aber dann doch nicht gemacht wird.
Na ja, weil alle denken, die Blinde Kuh macht das irgendwie mal so eben nebenbei, wurden
wir wie ein großer Himmelskörper, der immer mehr Materie in sich aufzog und so
langsam vor der Explosion stand, denn irgendwer muss den ja drehen, den Himmelskörper, sonst macht es Kawumm.
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sagmal.de:
Die Anfänge der blinden Kuh werden ja von Journalisten immer falsch dargestellt, wie ich las.
Wie war es denn wirklich?
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Stefan R. Müller:
Habe ich in der Frage oben schon angesprochen. Falsch ist oft die Legendenbildung.
Alte Homepage-Bastler wissen ja, es gab mal eine Zeit, in der man Webprojekte
macht, und diese eben nicht aus Gewinn- oder Darstellsucht, sondern um bestimmte
Themen der Öffentlichkeit näher zu bringen, oder um kleine "Gemeinden" um
ein Webforum oder was auch immer, zu scharen. Das verstehen die meisten Leute
heute nicht. Viele glauben, wir seien irgendeine Firma, ein Verein oder gar
eine Art Bildungsserver und irgendwer bezahlt uns die ganze Zeit. Wenn die hören,
wir machen das ehrenamtlich, dann denken viele, wir hätten gar keine Ausbildung
und würden keinen Job finden. Das stimmt so nicht ganz. Dann denken viele, wenn
da die dusselige Industrie nicht einsteigt, dann kann das ja nichts sein. Auch
das stimmt nicht. Alles was Rang und Namen da draußen hat, hat bei uns angefragt.
Bei sogenannten "Konkurrenz" Projekten legt man auch Wert auf eine Verniedlichung
der Art, die Blinde Kuh sei ja super toll und bekannt, aber eben nicht so toll wie
wir.
Wir sehen keine Konkurrenz, weil wir keine Firma sind oder dergleichen, sondern
eigentlich nur Internet und dies logischerweise auch nicht allein. heutzutage
werden immer neuere Internets für Kinder erfunden, die Flashbomben, die wir
alle ja so lieben, und sie alle messen sich ganz gern mit uns, aber wie
gesagt, wir sind keine CD-Rom Applikation, sondern machen Internet mit und
für Kinder und wer macht von den Fernsehsendern oder Verlagen so was ehrenamtlich?
Aber warum eigentlich ehrenamtlich? Ganz einfach, trotz allen Geredes,
niemand zahlt eine echte Online-Redaktion für Kinder, die so was
macht wie wir. Deswegen ehrenamtlich. Es würde auch eine knappe
Mio. Euros wegknabbern, ohne jetzt Design und Hyperkram. Wir sind
eben keine Idealisten, sondern wissen nur zu gut, warum niemand in
Deutschland so etwas wirklich machen möchte. Aber das ist schon niedlich,
wenn bei Kooperationsgesprächen namhafte Globalplayer sagen, sie könnten
das nicht leisten, weil sie hätten kein Geld.
Ja mit Geld können wir natürlich auch Wunder vom Himmel schießen ;o)
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sagmal.de:
Blinde Kuh wird vom Bundesministerium gesponsert, durch die Übernahme der sicher nicht geringen Traffic-Kosten.
Gab es oder gibt es dafür Auflagen von Ministers?
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Stefan R. Müller:
"Gefördert" werden wir. Sponsoren sind immer die aus der Industrie.
Das ist natürlich ein kleines Wunder, denn eigentlich werden Projekte erst
mit dem Ministerium, oder wen auch immer abgestimmt und geplant und
dann gibt es dafür Gelder oder auch nicht und dann wird dann meist
eine sündhaft teure Geschichte in den Sand gesetzt. Da freuen
sich Agenturen, die dann neuerdings Seiten für Kinder machen und
deren Praktikanten dann die Redaktion spielen. Nicht unbedingt dieses
Ministerium, aber es gibt mehrere solcher Projekte, in denen die
Großzügigkeit nicht immer so ganz nachvollziehbar
ist. Die Blinde Kuh ist so gesehen eine kleine Ausnahme, aber das war sie
offenbar schon immer. Die Auflage ist relativ einfach formuliert, wir
sollen weitermachen und auch durchhalten. Und wenn wir Millionen einnehmen,
sollen wir uns freiwillig melden, weil das Förderpaket sonst in der
Öffentlichkeit etwas doof aussieht. Ist ja auch selbstmurmelnd.
Nun, das ist auch kein Geschenk oder so, das Ministerium sieht in der
Blinden Kuh einen wesentlichen stabilisierenden Faktor für den
Jugendschutz im deutschsprachigen Internet, ohne eben eh nicht
funktionierende Filter. Das ist natürlich nicht der ultimative
Jugendschutz, wie den sich Saubermänner vorstellen, die technisch wohl
auch nicht so fit sind, sondern eher eine Form von Jugendarbeit.
Eine tote Blinde Kuh als eiskalter Schatten im Netz der Kinder,
kommt bestimmt nicht so gut. Wir denken auch nicht, dass das eine
reine Förderung der Blinden Kuh ist, sondern eher ein Signal an
alle, die sich in dieser Sache abmühen.
Gefördert wird ja auch nur die Betriebsamkeit,
also die technischen Bedingungen, in diesem Fall die Traffic-Kosten.
Sonst eigentlich nichts. Wenn wir das nicht stabilisieren werden
können, werden wir dennoch abschalten müssen. So einfach ist
das.
Aber, es ist ein anderes Gefühl, mit Adler auf den Seiten. Es
entsteht ein anderes Bewusstsein über diese Arbeit, da müssen wir
allerdings noch etwas üben. Meister fallen ja nicht vom
Himmel, und wir machen das ja auch zum ersten mal.
Persönlich gesehen finden wir das nur fair, denn unsere
"Konkurrenz" arbeitet mit Millionen, um an uns vorbei zu schippern.
Die Millionen hätten wir natürlich auch ganz gern, gar keine Frage.
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sagmal.de:
Ihr schreibt, die blinde Kuh will nicht wetteifern mit Kids-Portalen, sondern Kindern helfen, das Internet zu begreifen. Wieso wird denn gewetteifert? Spielen bei den anderen Portalen nur finanzielle Gründe die Hauptrolle?
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Stefan R. Müller:
Na ja, worin sollten wir wetteifern? Wenn ein Redakteur dafür
Geld bekommt, dass er weniger macht als wir, also weder am Wochenende
da ist, noch in der Urlaubzeit, wäre ein Wetteifer mit uns ja etwas
albern.
Aber, es geht ja auch nicht um das beste Kids-Portal aller
Zeiten, sondern nur darum, können Kinder im Internet surfen, finden die
ihre Sachen, langweilen die sich Tode, und solche Fragen. Um hier
sinnvoll zu agieren, ist ein Bündnis innerhalb der Kinderseitenlandschaft
sinnvoller als ein Wettbewerb von nicht gepflegten Linkhalden und geklauten
Spielen und Bildern. Ich denke, da sind sich alle einig, es gibt Homepages,
die meinen, das Internet für Kinder erfunden zu haben, die als Hobby
betrieben werden und es gibt Firmen, die ihren Werbeauftritt im Internet
durchziehen, und beide sind eben von gestern. Internet heißt vernetzen
und nicht isolieren. Wir sind daher in lockeren Bündnissen mit allem
Möglichen, vor allem mit Redaktionen, mit denen man auch zusammenarbeiten
kann. Bei den meisten Redaktions-E-Mail-Adressen ist ja nichts dahinter
und soviel echte Redaktionsfutzis gibt es ja nun auch wieder nicht. Ein
Grossteil dieser Seiten sind ja auch schon lange tot und schwimmen als
"Wir sind das Internet für Kinder"-Leichen im Netz umher. Einige dachten
da offenbar, sie machen mal eine Seite für Kinder und dann kommt
Disney und macht voll krass Werbung. Aber es kam eben nur Amazon und
co und macht voll krass über den Tisch ziehen. Da gaben viele einfach
auf. Uns mit toten Seiten zu vergleichen, finden wir dann auch nicht
so witzig, denn wir leben ja noch?
Die Frage, warum die Leute wetteifern, können wir so nicht beantworten,
aber man muss auch sehen, dass die Position eines Managers in einem
Unternehmen etwas blöde ist, wenn dessen Chef auf die Blinde Kuh
zeigt, und diesen dann fragt, wieso holen wir die eigentlich nicht ein?
Das wird er auch so nicht können, da ein Unternehmen ganz anders
an die Sachen herangehen muss. Blinde Kühe haben das da etwas einfacher.
Ein Beispiel, wir können sagen, es gibt ZDF tivi und es gibt Toggo.
Aber die können das eben nicht, ohne dass das doof aussieht. Das
ist also nicht immer ein wirtschaftliches Thema oder ein Geldthema,
es ist eine Frage der Zielsetzung. Wir wollen vernetzen, andere wollen
zum Beispiel sich und ihren Kram optimal präsentieren. Das tut das ZDF
mit seinen tivi Seiten und wenn man so will macht es auch Super RTL mit
seinen Toggo-Seiten. Es zeigte sich aber, dass nur beim ZDF auch echte
Menschen sitzen und bei SuperRTL sitzen Agenturen, die denen die Haare
vom Kopf fressen. Also können wir ehr mit dem ZDF als mit SuperRTL.
Und man muss sehen, dass das alles ja Lernstufen sind, Experimente.
Mal ehrlich, was hat ein ZDF von einer Zusammenarbeit mit einer
niedlichen kleinen Homepage? Tja, wenn aber die Kinder nun mal so
besser die Nachrichten von Logo finden außerhalb der ZDF-Seiten,
dann ist da was, aus dem man was machen kann. Ja, und so was üben wir
dann alle zusammen, was lustig ist und auch Spaß macht.
Und wenn
von den Kindern das berüchtigte "Danke"-Mail kommt, haben wir alle
gewonnen.
Wenn nicht, machen wir alle was falsch.
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sagmal.de:
Ich habe den Beitrag "Wer ist die Schönste" durchgelesen, bei der man richtig eure Wut spürt, die sich gegen Leute richtet, die bei Angeboten für Kinder immer Dollarzeichen in den Augen haben. Ist es wirklich so schlimm?
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Stefan R. Müller:
Ich denke, die Dollars sind es weniger. Es ist eher eine kaufmännische
Dummheit und allen ernstes, da sitzen ja Leute, die schleppen
dann irgendwas aus der Pädagogik an und basteln zum ersten mal
eine Seite für Kinder. Keiner von denen kann eigentlich HTML.
Das ist kein gutes Zeichen. Zumindest in den 6 Jahren, in denen
wir durch das Internet toben, war es immer keins. Wir haben viele
Unternehmen natürlich gesprochen, die luden uns ein, erzählten von
ihren phantastischen Dingen. Aber sie alle hatten eben ein Problem,
die Kinder, die eventuell Mails schreiben könnten. Oder eben
die Kinder, die niemals diese Seite entdecken, was meistens der Fall
war.
Manche sind eben noch nicht so richtig im Internet angekommen,
und machen halt Werbefernsehen im Internet. das gehört da aber nicht rein.
Es kostet verdammt viel Geld, Geld, was etwa bei der Stabilisierung der
Kinderseitenlandschaft fehlt. Es ist dann schon etwas nervig, wenn man
auf der einen Seite engagierte Hungerleider sieht, auf der anderen Seite
aber jemand sich in der Presse feiern lässt, wie viel Geld er
für die Sicherheit der Kinder einsetzt und alles mehr oder minder
eben nur Marketing ist. Ansonsten eigentlich egal, wenn nicht jeder
dieser Chats die Sicherheit der Kinder destabilisieren würde. Und
die Eltern sind natürlich auch nicht so begeistert, wenn die Kinder mit
immer neuen Kaufanregungen überraschen. Wer wirklich als Industrie für
die Kinder im Netz was tun will, sollte die Kinderseitenlandschaft
nicht mit Hypes durchlöchern, sondern mitarbeiten. Es gibt tatsächlich
solche, die das sogar als kaufmännisch sinnig sehen, sich lieber zu vernetzen,
statt Millionen ins Marketing zu versenken. Es ist aber mal wieder der
uns allen ans Herz gewachsene Mittelstand, weniger die lauthalsen Großmogule
der Online-Welt.
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sagmal.de:
Eine ganz einfache Frage: Wie macht man denn ein gutes Internet-Angebot für Kinder?
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Stefan R. Müller:
Da haben wir eine einfache Antwort: Wir wissen das auch nicht so genau,
wir arbeiten ja noch dran. Auf jeden Fall ist das meiste, was dazu gesagt
wird, Müll. Man hat ja einen Indikator, gut ist offenbar, was die Kinder
benutzen und was sie mit ihren Meckermails beharken. Man ist also
gut beraten, bei der Planung diese Kinder mit einzuplanen, also diese
nicht mit toten unveränderlichen Seiten einzufrieren, sondern ihre
Vorschläge aufzugreifen und zu realisieren.
Wenn die sagen, absolut uncooles
Teil, ich finde ja keine Mangas hier, dann müssen da irgendwie welche
hin. Nun gut, es gibt andere Dinge, wie etwa Informationsseiten, die
sollen auch nur informieren und nicht leben. Wir machen eigentlich nichts
von dem, was andere sagen, wir sind textlastig, weil wir werden gelesen,
sind wir zu kurz, meckern die Kinder, dass etwas fehlt. Wir haben zigtausend verschiedene Navigationen,
in der Hoffnung, dass mindestens eine
davon genutzt wird. Das können wir ja auch beobachten. Wir verzichten
auf Schmusetiere und dergleichen, haben eigentlich auch kein logo oder
Sympathie-Figuren. Medienpädagogisch gesehen, sind wir die reinste
Katastrophe. Aber wir sind eben auch nicht Toggo oder Tivi oder wer
auch immer, sondern wir sind eher ein Abenteuerspielplatz und die Kinder
bringen ja ihr Spielzeug noch mit, und hauen da noch mal schnell eine
neue Baumhöhle rein. Wenn man denn das so will. Es kann aber keine
Empfehlung sein. Wir denken, wenn man ein Angebot für Kinder macht,
sollte man es ernsthaft machen, und wenn die Kinder sich die Namen der Macher
merken können, ist man auf einen guten Weg. Dennoch finden wir Sachen
viel schöner, die eben nicht das Internet neu anmalen, sondern bei einem
Thema bleiben. Denn nur leere Seiten, in denen eigentlich immer das gleiche
ist, sogar die selben Spiele und was auch immer, sind langweilig. bevor
man aber anfängt, sollte man gucken, was schon da ist und zusehen, ob man sich
dort nicht einbringen kann. Alleine macht niemand Internet für Kinder.
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sagmal.de:
Welche guten Seiten kann man denn seine Kinder noch ans Herz legen, außer der blinden Kuh?
Gibt es Projekte, die Ihr unterstützt, oder mit denen Ihr zusammenarbeitet?
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Stefan R. Müller:
Ja, wir arbeiten mit einigen zusammen. Die Frage welche denn
gut ist, ist eher die Frage, worin ist was gut. Die ZDF tivi
Seiten sind die besten ZDF-Seiten für Kids und Teens. Toggo
ist das tollste für Sachen, die bei SuperRTL sind. Die NASA
hat die besten Weltraumbilder. Was Ist Was hat die besten Auszüge
aus den Was Ist Was Büchern. ich sagte ja, man kann das so gar nicht
betrachten. Wichtig ist, ein Kind sucht was im Internet und es
findet was dazu, das wenigste ist auf Kinderseiten. So ist ein cooler
Adlerfilm nun mal eher bei einer Vogelwarte bei der auch Adler
in den Lüften herumfliegen. Die schärfsten Koalas leben in Australien.
Die Homepage von Ronaldo ist in Brasilien. Wer hat denn eine bessere
Homepage von Ronaldo?
No Angels, Pink, Marlon, und wie sie alle
heißen, haben die besten Seiten über sich selbst.
Ich kann da doch nichts sagen, Kindchen gehe zu Seite X, da hast du alles was du
brauchst, wenn ich schon eine Suchmaschine mit nahezu 7000 Adressen
basteln muss, um da Überblick reinzubekommen. Wir wollen von so was
weg, und dahin zu sagen, es gibt ein Internet für Kinder und
gut ist, man muss keine extra-Internets bauen, sondern das vorhandene
vor allem mal thematisch aufpäppeln.
Anders ist das bei kleineren Kindern, die eher eine Art virtuellen
Raum brauchen. Aber manchmal fragen wir uns, wozu das gut sein
soll, diese Dinge im Internet eher unter schlechten Bedingungen
zu machen, und ob das nicht cooler wäre, da statt teuere Online-
Dollars lieber spitzenmäßige Software zu kaufen.
Bei regelrechten Fans von etwas (das wird sich alles in der
Fernsehlandschaft wiederfinden lassen) muss man natürlich zu
den entsprechenden Angeboten im Internet und nicht zu billigen
Kopien. Wie gesagt, über die No Angels lässt sich es am besten
bei den No Angels chatten und sabbeln. Dass das Ganze nicht
unbedingt kindgerecht ist und auch nicht unbedingt sicher,
ist ein anderes Problem.
Sehr schön finden wir Entwicklungen, und das sagen wir gerne,
auch wenn das eigentlich sündhaft teure Werbung ist, wie jetzt
Was Ist Was, die sich voll auf ihre Produkte stürzen und am
sonsten koexistente Wege zu anderen Kinderseiten nutzen, sich
also vernetzen. Nun gut, da ist jetzt die Blinde Kuh mit drin,
wenn man bei Was Ist Was nichts finden sollte. Wenn das man geht ;o)
Auch tivi mögen wir von ZDF, die mit uns kleinere Vernetzungen
basteln. Äuesserst abenteuerlich, aber was soll auch das ZDF
eine isolierte Geschichte werden. Könnten wir mehrere nennen,
etwa WDR5 Lilipuz, da besteht von Anfang an eine Vernetzung,
oder GEOlino und viele andere.
Da muss es irgendwie hin, jeder macht seinen Kram ordentlich
und alle zusammen vernetzen sich.
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sagmal.de:
Wie sieht die Zukunft der blinden Kuh aus?
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Stefan R. Müller:
Keine Ahnung! Die Fördermaßnahme des Staates hat ja
gezeigt, wie schnell ein solches Projekt ansonsten für immer
nicht mehr da wäre. Also, davon sind wir schon mal abhängig.
Und da die Kinder hier irgendwie heftig nachzuwachsen scheinen,
aus welchen Gründen auch immer, werden die Kosten steigen.
Na ja, vielleicht ist die Industrie eines Tages wirklich mal so professionell
und wirtschaftlich bedacht, dass sie endlich mit uns zusammenarbeiten
kann. Wollen wollen sie ja, aber solange halt solche Unternehmen mehr
Geld für ihre Erotikseiten ausgeben als für den Jugendschutz
oder ein Angebot für Kinder, sind wir da noch in der Steinzeit.
Wir werden natürlich weiter machen wie bisher. Wenn eines
Tages die Lichter ausgehen, ist auch gut. Schon jetzt können
wir ja sagen, na gut, 6 Jahre Blinde Kuh, die ist schon so alt
wie einige ihre User.
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sagmal.de:
Du hast, zusammen mit Stefan Karzauninkat, auch an der Entwicklung eines Suchmaschinenberaters gearbeitet.
Was müssen wir uns darunter vorstellen?
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Stefan R. Müller:
Uhh, das ist ein anderer Film. So was machen wir eigentlich
auch schon seit der Erfindung des Rades, also in den ersten
Tagen der Auflösung von Compuserve in Deutschland. Webmastertools
und anderen Schnickschnack. Das ist eine Lange Geschichte und hat
auch schon recht viel Tradition.
Bei diesem Teil geht es um die berühmte Frage, was machen
eigentlich Suchmaschinen mit meiner Homepage und warum
machen die das nicht so, wie ich es will. Da ich mal als Spamprotector
bei den Suchmaschinen mein Unwesen trieb und viele Usermails
erhielt, die da Tipps und Tricks wollten und von dem unprofessionellen
Kram der Seitenvielanmelder und PseudoWebmastertools, die eh als
Freeware Scripte jeder haben kann (allerdings oft von 1995/6 oder älter)
genervt waren, dachte ich mir, man könne ja mal so einen
Visual Crawler basteln. Ist aber nicht so einfach, da jeder Crawler
natürlich anders crawlt. Der ist zwar schon irgendwie fertig, aber da
noch nicht eingebaut.
Ansonsten will ich mal lieber nicht soviel versprechen, da wir eben daran
noch basteln und einiges geht halt schon mehr recht
als schlecht, anderes noch nicht. Die URL ist http://www.suchmaschinenberater.de/
Ich will nicht behaupten, dass wir nachher die geileren Webmaster-
und Searchmastertools haben, aber wir haben die wenigstens selbst
gebaut.
Wie??? Aus Pappe und mit Fingerfarben bemalt???
Ja, so ähnlich ;o)
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sagmal.de:
Werden dabei alle Suchmaschinen berücksichtigt?
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Stefan R. Müller:
Na, es geht weniger um die Suchmaschinen, als mehr um die
Crawler und Abwehrtechniken, also die Frage, warum will das
blöde Ding nicht meine Seite, warum findet der die tiefergelegten
Sachen nicht und solche Dinge. Es werden natürlich auch Ranking-
Analysen und Spielereien geben, von denen manche Vermarkter und
Optimierer noch nicht mal in der ct lesen konnten, ist ja klar,
dazu sind wir ja auch echte Suchmaschinenfutzis. Aber ich kann
sagen, dass man mit wenigen Suchmaschinen eigentlich die meisten
schon hat. Ist klar, wozu Google in Yahoo und sonst wo noch mal
extra testen, wenn es doch Google sowieso gibt.
Allerdings wird das kein SpamAutomat, könnte man natürlich
auch basteln, wird auch gut bezahlt, macht aber kein Spaß.
Ich denke, das Knowhow ist besser angebracht, wenn man das den
Webmeistern gibt. Da haben die Suchmaschinen und die Webmeister
was von. Alles andere ist eher Geschäft, und da ist das wie
bei Aldi, wer mehr will, muss zahlen. Es gibt ja einige Seiten,
die sind nicht so dolle optimiert und keiner kann die so richtig
finden, z.B. Flashbomben oder lustige Framesets mit externen Inhalten.
Da kann man helfen, wenn es nicht die Regeln verletzt. Also,
Seiten nach oben bomben, kann jeder, der lange genug der
Manager des Index-Teams bei etwa Infoseek war, wie ich. Solche
Sachen aber sinnvoll und ressourcenschonend zu machen, ruhig mit
den Kollegen der noch vorhandenen Suchmaschinen, ist eine andere
Herausforderung und meiner Meinung auch die Schönere.
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sagmal.de:
In deinem Antwortmail schriebst du, es gab damals, in der "guten alten Zeit", nur 5 oder acht gute Leute im Netz.
Hat sich das geändert? Sind es mehr geworden?
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Stefan R. Müller:
Gute Frage. Sind es mehr geworden? ich denke ja. Und es
ist wie überall, also auch außerhalb des Websklavendaseins, es hängt
immer von den Leuten ab. Nun gut, für Unternehmen ja ein alter
Hut, deshalb haben die ja eine Personalabteilung, egal ob die nun
gut ist oder nicht. Aber die Vernetzung im Internet hängt doch
deutlich davon ab. Ich hänge zwar nicht in allen Homepagekreisen
rum, aber kriege dennoch genug mit. Mit ein paar Nasen trifft man sich
ja auch bei jeder Gelegenheit und die wiederum schleppen neue
Nasen ein usw. Die gute alte Zeit lebt ja immer weiter und war auch
schon immer da.
Wir haben eine etwas günstige Position, denn bei der Blinden Kuh
tauchen ja nicht nur Kinderseiten auf, sondern thematische Seiten,
und das ist eigentlich immer wieder schön, anderen zuzuhören, die
mit vollem Elan bei der Sache sind. Ich finde, es ist viel gewachsen
im Netz, aber es ist eben auch viel von dem Hype, dessen tieferer
Sinn außer Marketingeffekt mir bis heute nicht klar ist,
verdeckt worden. Wäre schon cool, wenn es mal wieder ein Magazin
oder so was geben würde, dass diese Perlen mal alle wieder
an die Oberflaeche hebt.
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sagmal.de:
Und die gute alte Zeit? Was wurde aus der? Was macht das Web heute besser als damals? Oder schlechter?
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Stefan R. Müller:
Damals in Stalingrad, da hatten wir noch echte kalte Füße,
fällt mir beim Thema "Gute Alte Zeiten" ein, so meine ich
das eigentlich nicht. Was ich meine, ist nur "Internet machen",
das ist eher zeitlos.
Und das Web selbst macht gar nichts. Es sind die einzelnen Leute,
die das alles machen. Ich sage mal, Webseiten, bei denen ich die
Macher nicht sofort sehe, sind doof und haben eben nicht verstanden
was das Internet ist.
Damals gab es den Ausdruck "Webber". Aber es ist so, der Mensch
hinter den Seiten zählt für mich nun mal schon. Selbst in den
noch so blödesten Unternehmen oder gar beim Staat, man staune,
lungert ja hier und da ein Mensch herum, manchmal sogar mehrere.
Was wir heute haben, ein Spammer baut 8956 Irgendwas Portale, die
kleine Sau braucht, aber natürlich die Suchmaschinen fuettern, damit
sich da viel naives Volk hinbewegt um die Page Impressions hochzutreiben.
Das alles wurde immer in einen Topf gegossen "Webseiten".
Nee, Menschen, und einige davon machen eben Webseiten.
Und das damals war so, war eher so, dass man von Webseite zu
Webseite huschte und da mehr oder minder bei Leuten zu Besuch
war, die einem irgendwelche Dinge hinlegten, Texte zum Beispiel
oder auch Wissen und Funktionserklärungen, Software,
Interpretationen von Bildern, was weiß ich, lauter Zeugs halt.
Das Internet selbst war die Community, und nicht ein Portal,
in dem lauter Leute sich verlaufen haben und oberflächliches
Zeug sagen. Eine Webseite, die es schon gibt, ist überflüssig,
da man eben vernetzen kann. (Na gut, um den Traffic zu verteilen,
macht das heute natürlich auch Sinn).
Mich stört die Mentalität. Viele Leute mailen kurz: "Ich
will von dir das Spiel oder das und das haben, Danke im
Voraus." Ein Mails ist oft dreister als das andere. Oft weiß ich
gar nicht, wie ich diesen Deppen sagen kann, dass es mich
gar nicht interessiert, was der von mir will, ohne mich da
dann auf eine pathetische Flaminglawine einzulassen. Die
kapieren es eben nicht. Selbst Firmen, "Für unser Internetportal,
WichtigWichtigSuperGut - (da kotze ich ja nur ab) - brauchen wir
die Rezepte auf ihren Seiten." Wieso? Oder auch Leute, die meinen,
wir müssten denen was bauen. Das nervt alles, aber das kennt ja
jeder, der eine Webseite im Netz hat. Wäre cool, wenn die alle mal
erwachsen werden würden. Wie gesagt, dass sind die, die meinen,
sie seien erwachsen und alle Internetfutzis der Welt wären dazu
da, um deren Leben zu verschönern.
|
sagmal.de:
Was machst du eigentlich, wenn du das Web nicht kindgerecht aufbereitest?
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Stefan R. Müller:
Aufbereiten tun das hoffentlich andere, wir wollten das ja nur
vernetzen und auffindbar machen. Nun, ein Projekt ist das oben
angeschnittene, der Suchmaschinenberater. Zwischen durch mache
ich natürlich auch Sachen gegen Geld, da ich keine Lust habe
von Sozialhilfe zu Leben und mir das dumme Gequatsche
an zu hören, die einfach nicht wissen wovon sie
reden. Sollte man nicht verallgemeinern. Aber man sieht eben,
wir sie sich persönlich freuen, wen sie meinen, im Recht zu sein.
Finde ich sehr demütigend, so mit seinen ehemaligen Online-Managern
herumzuspringen. Ich musste ja sogar eine Internet-Schulung über
mich ergehen lassen. Armes Deutschland. Das hat alles keine
Zukunft. Da bastele ich mir doch lieber selbst eine. Wenn ich
damit fertig bin, sage ich Bescheid.
Dauert halt noch ein Weilchen.
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sagmal.de:
Gibt es eine Seite, die Dir besonders am Herzen liegt, außer Deiner eigenen?
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Stefan R. Müller:
Ich selbst habe ja keine mehr. Ich hatte mal eine, aber die lag
mir nicht so am Herzen, irgendwie wurde die nie richtig fertig,
und nun hängt die Domain in der Warteschleife bei De-Nic.
Ansonsten, es gibt Tausende Seiten, die ich wirklich gut finde,
oder informativ oder auch nur schön gemacht. Nicht nur im Kidsbereich.
Natürlich haben die meisten kleine Schwächen, das ist nun mal so,
aber ich finde die gut. Wie gesagt, mir liegt das Internet mehr am Herzen,
als eine einzelne Seite. Allein für sich genommen, macht kaum eine Seite
auf mich den Eindruck, dass ich mir unbedingt eine Flatrate kaufen muss.
Diese alle zusammen sind es, und ich denke, auch das ergäbe
eine coole Suchmaschine. Es gibt auch zig Seiten, die ich langweilig
finde, gar keine Frage. Aber ich kann nicht sagen, dass eine Seite
nun besonders hervorsticht. Ist genauso wie die Frage, welchen Film
findest du gut. Solange es ein Science-Fiction ist, hat der bei mir
Pluspunkte, aber jeden Tag den selben angucken, nein danke.
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sagmal.de:
Hast Du bei meinen Fragen eine Frage vermisst?
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Stefan R. Müller:
Nein. Ich bin froh, dass ich nicht gefragt werde, wie alt ich bin
und welche Haarfarbe ich denn heute habe. Ist sicher nicht unwichtig.
Und ich musste meinen Lebenslauf nicht vorzeigen, das ist gut. Mal
was anderes.
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sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz?
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Stefan R. Müller:
Ach, ich habe schon genug geredet. Und so einen richtigen Schluss
finde ich ja doch nicht mehr ;o)
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Das Interview wurde am 4.1.2003 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de. Wir danken Stefan R. Müller für die Beantwortung unserer Fragen. Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen |
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