Interview mit Torsten Appel vom 7.10.2000
Torsten Appel Torsten Appel,
geb.27.April 1965, Jever
1986 Abitur, Wirtschafts- gymnasium Backnang 1988 Ausbildung als Industrie- kaufmann (BOSCH Telecom) 1988 - Mai ´94 Wirtschafts- wissenschaftliches Studium an der Uni Bielefeld Juni ´94 - Jan. ´95 West Australien Lotteries Commission, Perth - Australien Mai ´95 - Dez. ´95 Unternehmens- gruppe Gauselmann Spielgeräte AG, Marketing/Vertrieb Jan. ´96 - Sept. ´99 Philips Deutschland GmbH Leiter Finance & Controlling Central Europe Unternehmens- bereich Speech Processing Sept. ´99 Gründung der clickfish.com GmbH (gemeinsam mit Per Dalheimer und Daniel Dimpker) Funktion heute: Geschäftsführer

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Clickfish.com versteht sich als Informationsvermittler. Es geht darum, Wissen von Menschen an andere Menschen weiterzugeben - Clickfish.com ist eine Schnittstelle: Von Mensch zu Mensch.

   Clickfish hat leider seinen Betrieb 2002 eingestellt.

sagmal.de:
Torsten, warum Clickfish.com ? Wie kommt man auf so einen Namen?

Torsten Appel:
Der Name sollte frisch sein, zu uns Gründern, unserer Idee und zu Hamburg passen. Bei clickfish.com geht es, grob gesprochen, um Informationen - auch das sollte irgendwie berücksichtigt werden. Per, Daniel und ich hatten unsere Probleme mit der Namensfindung und wir kamen langsam in Zeitdruck, ein Name musste her, in 48 Stunden. Zum Glück haben wir Freunde im Text- und Grafikbereich, drei professionelle Werberinnen, die sich unseres Problems übers Wochenende annahmen. Heraus kam der sympathische Fisch und der Name "clickfish.com". "click" steht für das Internet und "fish" für das Fischen von Informationen. Clickfish.com lässt Assoziationen wie Hafen, Netz, Wasser, Surfen und Sammeln zu. Damit haben die drei Frauen genau das gefunden, was wir Gründer vorher lange gesucht hatten.

sagmal.de:
Wie kam überhaupt der Junge aus Jever über Backnang und Perth in Australien dazu, Clickfish.com in Hamburg zu machen?

Logo Torsten Appel:
Ein langer Weg und eine lange Geschichte. Soviel in Kürze: In Jever wohnt ein Teil meiner Familie. Wie viele Touristen auch, bin ich immer wieder gern dort - nicht nur wegen der Brauerei. Aufgewachsen bin ich aber ebenso in Baden-Württemberg. Meine Eltern sind damals aus beruflichen Gründen dorthin gezogen -und damit auch ich. Ich erinnere mich noch gut an den Kauf eines Buches mit dem Titel "Deutschland, deine Schwaben". Das Werk diente meinen Eltern dazu, als Nordlichter das charakterstarke Volk der Schwaben zu verstehen. Ich hatte es als Kind sicher leichter. Australien kam dann gleich nach dem Studium in Bielefeld. Ich wollte die Welt sehen und nicht gleich in den Arbeitsalltag einsteigen. "Weit weg" war die Devise. Australien war neu, spannend und wirklich weit weg. Ein interessantes Praktikum, sehr viel Sonne, tolle Menschen und natürlich endlose Strände haben die unbeschwertesten 7 Monate meines Lebens wie im Fluge vorbeiziehen lassen. Zurück nach Hamburg ging es, ebenso wie vorher mit meinen Eltern in den Süden, aus beruflichen Gründen. Das kam genau richtig. Hamburg war für mich schon immer die schönste Stadt in Deutschland. Als Philips mir ein Job-Angebot unterbreitete, war es wie der Startschuss, hier die Zelte langfristig aufzuschlagen. Humphrey Bogart hat mal in einem anderen Zusammenhang gesagt: " Ich glaube das ist der Beginn einer langen wunderbaren Freundschaft!" - So ähnlich war es auch zwischen mir und dieser Stadt.

sagmal.de:
Ich habe versucht, mich durch das gesamte Angebot durchzuklicken. Wie behältst du dabei den Überblick?

Torsten Appel:
Das ist eigentlich ganz einfach! Auf der Hauptseite sind die verschiedenen Ressorts zu finden. Klickt man auf ein Ressort, zum Beispiel City und Länder, erscheinen die Themen aufgelistet. Jedes Thema wird von einem Guide persönlich betreut und ausgearbeitet. Da sucht man sich ein Thema aus - click -und ist auf der Guideseite. Hier gibt es alles, was der Guide für relevant hält, rund um das gewählte Thema. Ich stecke natürlich tief in dem Produkt clickfish.com drin, weiß deshalb wo was ist und habe es leichter den Überblick über die zur Zeit 13 Themengruppen und 350 Themen zu behalten. Aber natürlich kann auch ich nicht den totalen Überblick behalten - bei mehr als 20.000 Seiten Content! Zum Glück haben wir eine ausgebildete Redaktion. Die je nach Ressort verantwortlichen Redakteure behalten in Ihrem Bereich den Überblick

sagmal.de:
Ihr arbeitet ja mit Guides bei den einzelnen Themenportalen. Wie wird man Guide bei Clickfish? Was sind die Voraussetzungen?

Torsten Appel:
Am besten sollten die interessierten Personen sich per E-Mail bewerben - auf unserer Seite gibt es einen Link "Guide werden". Die Bewerber wählen wir dann nach verschiedenen Kriterien aus. Einmal nach seinen oder Ihren Kenntnissen und Erfahrungen im Themenbereich allgemein. Weiter ist es uns wichtig, dass unsere Fachleute gern schreiben und dies in welcher Form auch immer schon mal gemacht haben. Eine optimale Bewerbung für das Thema Ägypten würde sich wie folgt darstellen: Thema Ägypten ist Hobby schon seit vielen Jahren, Bewerber lebt in Ägypten, Bewerber ist Journalist und schreibt hauptsächlich über das Thema Ägypten. Diese Voraussetzungen stehen für "Information" bei clickfish.com. Dann ist auch eine gewisse Internetkenntnis notwendig. Der Guide soll Wege zeigen, sich auf der Suche nach Informationen zu einem Thema im Internet zurecht zu finden. Diese Voraussetzung steht für "Navigationshilfe". Na, und ganz wichtig ist natürlich auch Spaß an der Idee und Freude am Internet.

sagmal.de:
Ist dabei denn eine professionelle Arbeit überhaupt möglich? Oder setzt Ihr bewusst auf ein "User for User" Image?

Torsten Appel:
Clickfish.com versteht sich als Informationsvermittler. Es geht darum, Wissen von Menschen an andere Menschen weiterzugeben - Clickfish.com ist eine Schnittstelle: Von Mensch zu Mensch. Die Guides sollen Lösungswege zeigen, helfen sich im Zusammenhang mit einer Thematik im Internet zurecht zu finden. Wir erheben weder den Anspruch lückenlos zu informieren noch wollen wir die Guides mit Hochschulprofessoren gleichsetzen, auch wenn natürlich jeder Professor bei uns Guide werden kann. Jeder Guide weiß über sein Thema besonders gut Bescheid und stellt sein Wissen zur Verfügung. Möglicherweise gibt es irgendwo auf der Welt jemanden der genauso viel, oder sogar mehr dazu zu sagen hat. Derjenige sollte sich mit unserem Guide in Verbindung setzen, wir sind alle für Tipps dankbar. Kurz: Jeder weiß etwas besonders gut und wir wollen dieses Wissen bündeln. Dabei sind uns Randthemen wie zum Beispiel Kontaktanzeigen und Schlittenhunde genauso wichtig wie Börse, Computer und Lifestyle.

sagmal.de:
Community ist ja das Schlagwort im Web. Welchen direkten Vorteil hat man als Mitglied eurer Community

Torsten Appel:
Genau genommen besteht das Produkt clickfish.com nur zum Teil als Community. Nämlich genau an der Stelle, wo wir kostenlose E-Mail-Adressen, Chats, Foren und Free-SMS anbieten. Damit unterstützen wir die Kommunikation zwischen den Usern. Ansonsten möchte ich clickfish.com lieber als Informations- und Navigationsportal bezeichnen. Wir sind Treffpunkt für eine Community, aber das Hauptaugenmerk liegt auf guter, vorgefilterter Information über bestimmte Themen und sinnvollen Wegbeschreibungen zur Navigation im Netz. Man muss nicht Mitglied bei clickfish.com sein, um die Services zu nutzen. Alle Informationen der Guides stehen kostenlos zur Verfügung. Der direkte Vorteil einer Clickfish-Mitgliedschaft liegt aktuell in der kostenlosen E-mail-Adresse @clickfish.com, Free-SMS und den Webmiles, die der Nutzer für seine Registrierung von uns erhält. Zukünftig wird die Mitgliedschaft über ein zentrales LogIn laufen. Dann hat der Nutzer auch die Möglichkeit unseren Kanzlerwecker und das CoShopping-Angebot mit einer einzigen Registrierung zu nutzen.

sagmal.de:
Sind Portale generell die Zukunft? Garanten für Qualität im Web?

Torsten Appel:
Wenn Portale intelligent gemacht sind, bieten sie für den Nutzer den leichten Einstieg in ein bestimmtes Thema. Wenn er etwas sucht, findet er beim Portal den direkten Weg zu seinen gewünschten Informationen, weil ein Portal fokussiert ist auf ein bestimmtes Themengebiet. Portale bieten die Chance, die Qualität zu verbessern und Unübersichtlichkeit im Datenmeer zu reduzieren. Als Garant für Qualität steht der Begriff des Portals sicherlich nicht. Die Informationsbeschaffung mittels hochtechnisierten Suchroboter ist meines Erachtens recht mühsam: Tausende von Links, denen man nicht ansehen kann, ob sie wichtig sind oder auf die persönliche Homepage von irgendwem führen, der nur zufällig eines der eingetragenen Suchbegriffe angegeben hat. Von Qualität ist in diesem Zusammenhang nicht die Rede - Quantität ist hier das Schlagwort. Clickfish.com bezeichnet sich als Informations- und Navigationsportal im Netz. Qualität steht im Mittelpunkt unser Arbeit. Eine Redaktion betreut über 300 Themen, die nach Themengruppen in Ressorts zusammengefasst werden. Das Team von clickfish.com hat das Ziel als Garant für Qualität im Netz zu stehen. Mit der dezentralen Betreuung durch Fachleute der jeweiligen Themen sind wir auf einem guten Weg.

sagmal.de:
Stefan Münz hat mal gesagt: Wir brauchen Perlen im Netz, Mist haben wir genug! Stimmst du dieser Aussage zu?

Torsten Appel:
Voll und ganz, aber das liegt in der Grundidee des Internet. Jeder kann hier seine eigene Homepage haben und veröffentlichen, was er will. Das bietet Vor- und Nachteile. Was ich aber nicht tolerieren kann, ist beispielsweise rechtradikaler Schwachsinn. ....Das ist richtiger Mist. Ich denke am Ende zählt die Qualität, der Nutzer lässt sich nicht verschaukeln. Den Schrott wird er sich nicht merken, zu den guten Sites jedoch immer wieder zurückkehren. Mich interessiert in erster Linie die Qualität von clickfish.com - das muss eine Perle sein und bleiben. Denn wie heißt es so schön? - "Dafür steht das Team mit seinem guten Namen - clickfish.com".

sagmal.de:
Was macht der "Big Fish" eigentlich den ganzen Tag? Ständig neue Angebote suchen?

Torsten Appel:
Bis vor kurzem habe ich noch die Bereiche Finanzen, Presse und Administration erledigt. Das Unternehmen clickfish.com ist jedoch so rasant gewachsen, da kann man ohne Qualitätsverlust nicht mehrere Dinge auf einmal und dabei noch sehr gut machen. Bei Zahlenspielen sollten darüber hinaus auch keine Flüchtigkeitsfehler gemacht werden. Deshalb haben wir jetzt einen richtigen Zahlenprofi eingestellt, der sich um Finanzen und Administration kümmert. Ich bin zwar noch Ansprechpartner, aber hauptsächlich mache ich jetzt Networking. Ich mache Redaktionsreisen, präsentiere unser Unternehmen bei Institutionen, halte Vorträge in Universitäten und Fachhochschulen, betreibe Lobbying. Per, Daniel und ich finden jetzt auch wieder mehr Zeit, uns mit unseren Partnern, der Norddeutschen Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH und der Holtzbrinck networxs AG, zu beraten. Ein Projekt wie clickfish.com bietet sehr viele Möglichkeiten, Zukunftspläne zu schmieden und Entscheidungen zu fällen. Das mit einem guten Team zu diskutieren, macht sehr viel Spaß.

sagmal.de:
In deiner Antwort auf meine Anfrage schriebst du: "Wir wollen es im Netz durch unseren Ansatz etwas mehr "menscheln" lassen". Wie war das gemeint? War das Internet ohne Clickfish unmenschlich?

Torsten Appel:
Meta-Crawler, Suchroboter, Wap-Browser… der User hat im Internet mit seltsamen Gestalten zu tun. Bei uns heißen die Helfer in der Datenflut Frank, Michael oder Julia. Es gibt ein Bild von jedem Guide, der Nutzer weiß wie der- oder diejenige aussieht, die ihm Informationen bereitstellt. Man kann E -mails an die Guides schreiben, die innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden und wenn der Guide etwas nicht weiß, versucht er zumindest zu zeigen, wie man zur Lösung kommen könnte. Bei uns sollen die Besucher "an die Hand genommen" werden. Es ist nicht der anonyme Redakteur oder die unbekannte Redaktion, die ein Thema recherchiert. Es ist auch nicht der unnahbare Professor für Politologie, der auf die Frage "Wer war Helmut Kohl" eine unfreundliche Bemerkungen macht. Bei clickfish.com arbeitet der "gute Bekannte", der auch bei der einfachsten Frage eine nette Antwort hat. Von Frank und Julia erfahre ich aus deren eigener Profilbeschreibung wer sie sind und warum gerade sie mir als Fachmann oder Fachfrau weiterhelfen können. Über die E-Mail-Kontakte haben sich auch schon User und Guides angefreundet - das ist doch super! Menschen im Internet lassen es menscheln- das meinte ich damit.

sagmal.de:
Wie siehst du die Zukunft von Clickfish?

Torsten Appel:
Wir werden unsere Dienstleistung für die Internetsurfer mittelfristig um einige Module ergänzen. Genaueres möchte ich hier nicht sagen. Sicher ist auch, dass wir die technischen Weiterentwicklungen stets im Blick behalten werden ohne die Grundidee: "Menschen statt technologische Suchroboter" aus den Augen zu verlieren. Wir möchten dazu beitragen, eine gesunde Balance zwischen Mensch und Technik herzustellen und zu halten.

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sagmal.de:
Und die Zukunft des Webs generell?

Torsten Appel:
Die Zukunft des Webs wird im Schwerpunkt die Personalisierung der Angebote sein. Der Nutzer wird sich nach seinen Bedürfnissen die Angebote zusammenstellen können, die er braucht, sich Vorgänge beobachten und recherchieren lassen, auch wenn er nicht gerade vor dem Rechner sitzt. Orts unabhängige Informationsbeschaffung und auch die Moderation und Führung der Nutzer durch Avatare wird eine große Rolle spielen. Es wird darum gehen mit dem Internet zu leben und nicht nur Internet als Hobby zu betreiben. Das wird sich spätestens einstellen, wenn auch Ämter sich im Internet menschlicher präsentieren und beispielsweise Fragen oder Probleme als eine Art amtlicher Themen-Guide beantworten. Das wird die Zeit der amtlichen Wartenummern beenden.

sagmal.de:
Was wird sich ändern? Was muss sich ändern?

Torsten Appel:
Sind erst mal die bislang offenen rechtlichen Fragen geklärt, wird sich zwangsweise einiges ändern. Ich hoffe dabei auf die Schaffung sinnvoller Maßnahmen gegen zum Beispiel rechte Aktionen im Netz. Außerdem muss es bessere Sicherheitsmaßnahmen für die Nutzer geben, damit sie die Furcht vor persönlicher Präsenz im Internet verlieren und die Möglichkeiten der Online-Aktivitäten ausschöpfen können. Es würde die Kommunikation von Mensch zu Mensch über das Medium Internet vereinfachen und vertiefen. Ich bin mir weiterhin sicher, dass die Vernetzung internationaler Provider sich ständig verbessern wird, die Risiken der Datentransporte sich gegen 0 minimiert und die Kosten für den Nutzer bald wegfallen. Dann kann jeder 24 Stunden online sein, ohne sich Sorgen über seine Telefonrechnung zu machen.

sagmal.de:
Selbst du mit deiner Riesenauswahl wirst wohl außer Clickfish noch ein paar andere Seiten besuchen. Verrätst du uns, welche?

Torsten Appel:
About.com ist unser amerikanisches Vorbild. Seit Jahren setzen Sie ein uns sehr verwandtes Konzept erfolgreich um. Ich hole mir gern Anregungen, schau mir die Umsetzung an und vergleiche. www.einkauf24.de Einkauf 24 ist unentbehrlich und ich bin froh im Netz einkaufen zu können. Das spart Zeit, Nerven und manchmal auch Geld.www.oldtimer.de, hier kann ich mich gut entspannen. Ich bin ein Oldtimer-Fan, schaue mir gern die Fotos an, am liebsten das vom Ford Taunus 12mp4. Ich habe selbst so ein Modell und komme selten dazu, ihn zu fahren. Überfällt mich eine seltsame Sehnsucht, lese ich was über den Taunus und werfe einen Blick auf das Bild.

sagmal.de:
Hast du bei meinen Fragen eine Frage vermisst?

Torsten Appel:
Ja, die Frage „Was verdienen eigentlich die Clickfish-Guides?“ Bei unserem Bezahlungskonzept ist jeder Guide in gewissem Sinne ein Unternehmer. Wir bezahlen die Surfkosten, die Ihnen entstehen, wenn sie nach neuen Links suchen oder bestehende auf ihre Aktualität hin kontrollieren. Wenn sich die Surfkosten in Zukunft gegen 0 minimieren, dann lacht natürlich mein Unternehmerherz. Kernstück des Konzepts ist jedoch die Bezahlung nach Traffic. Das heißt, jeder Guide wird entsprechend des Interesses der Nutzer an seiner Themenseite bezahlt. Das ist gleichzeitig ein Ansporn gute Informationen zu liefern und die Seite zu pflegen. Wenn die Nutzer wieder kommen, hat auch der Guides etwas davon.

sagmal.de:
Noch einen Schlusssatz?

Torsten Appel:
Die Entscheidung sich nach 5 Jahren Old-Economy in der New Economy selbständig zu machen, war die schwierigste meines Lebens, aber mit Abstand die beste! Das wird mir jeden morgen klar, wenn ich ins Büro komme und sehe dass 60 Clickfish-Mitarbeiter an der Umsetzung einer Idee sitzen, die Per, Daniel und ich im Letzten Jahr geboren haben. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal bei allen bedanken. Ich bin froh, dass sie alle da sind!

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Das Interview wurde am 7.10. 2000 per Mail geführt. Die Fragen stellte Robert Herbig, Webmaster von sagmal.de.
Wir danken Torsten Appel für die Beantwortung unserer Fragen. Die in diesem Interview verwendeten Grafiken unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview von den entsprechenden Webseiten entnommen

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